Cicero: Jesus mit Joint

by paparazzi on 19. Dezember 2014

Cicero_BlogDas Titelthema der neuen „Cicero“-Ausgabe dreht sich um die wohl rätselhafteste Persönlichkeit der Geschichte: Jesus, den „Rebellen von Nazareth“. Der Jesus-Freak Gründer, Martin Dreyer, schreibt in lockerer Sprache von Jesus, „einem Freak, der Dinge anders dachte und anders machte.“ Eine Persönlichkeit, die wohl eher ein Rebell ist, als ein Religionsgründer und Friedensstifter.

Mit einem provokanten Titelbild und goldenen Lettern wirbt das Magazin für das Thema. Jesus in buntem Outfit mit Tattoos und Piercings ist direkt auf das Cover gedruckt. In der Hand hält er einen Joint und im Hintergrund leuchtet ein Heiligenschein. Mit der Illustration soll offensichtlich der „rebellische Charakter“ Jesu dargestellt werden. Wie respektvoll die Darstellung des Gottessohnes ist, lässt Raum zur Diskussion.

Die Wahl des Titelbildes hatte sich auch auf anderer Weise als hinderlich erwiesen. Das neue „Cicero“-Magazin ließ sich einfach nicht in den Zeitungskiosk des amerikanischen Technikkonzerns Apple hochladen, schreibt die Onlinezeitung „Horizont“. Nach mehrfachen Versuchen habe die Redaktion das Problem erkannt: Apple gefiel scheinbar der „Joint rauchende Jesus“ nicht, weil er die rechtliche Bestimmungen des Jugendschutzes nicht einhielt. Mit einem anderen Cover war es problemlos möglich, die neue Ausgabe auf der Platform anzubieten.

 

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Die Wahrheit über den Weihnachtsmann

by J. Weil on 18. Dezember 2014

Eine englische Pfarrerin hat die Schulgemeinde einer Grundschule unglücklich gemacht. Bei einer Schulfeier hatte sie die Grundschüler gefragt, um was es an Weihnachten gehe. Als ein Kind mit dem „Weihnachtsmann“ antwortete, entgegnete die Pfarrerin, dass dieser nur eine Fantasiegestalt sei. Auch die Eltern sind in Aufruhr.

Bis vor wenigen Tagen war die Welt im englischen Stalham noch in Ordnung. Mit ihrer Aussage, dass der Weihnachtsmann erfunden sei, hat die Pfarrerin Margaret McPhee für Turbulenzen gesorgt. „Sobald die Worte ausgesprochen waren, wusste ich, dass ich einen riesigen Fehler gemacht hatte“, sagte sie der Lokalzeitung Norfolk Eastern Daily Press.

Viele Eltern hatten sich nach dem Vorfall am Montag beschwert, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Die Schule hat per Facebook mitgeteilt, dass die Pfarrerin sich offiziell für ihre „unsensible, spontane Bemerkung“ entschuldigt hat. Eine Mutter fragte erbost, wo in diesen Tagen der Geist von Weihnachten bleibe. Sie habe ihr Kind trotz der Äußerungen der Pfarrerin davon überzeugt, dass es den Weihnachtsmann wirklich gebe.

Andere Eltern meinten, dass McPhee den Zauber von Weihnachten ruiniert habe. Eine Mutter will ihre Kinder nicht mehr in Gottesdienste schicken. Die Pfarrerin wolle sicher auch nicht, dass man die Existenz Gottes leugne. „Ich bedauere wirklich, was vorgefallen ist. Ich liebe diese spezielle Zeit des Jahres und wie die Kinder und die Erwachsenen sie genießen und auch die Gottesdienste besuchen“, zitiert die Lokalzeitung die Pfarrerin.

Valerie Moore, die für die Schulleitung mitverantwortlich ist, sagte, dass sie keine Kontrolle über das habe, was die Pfarrerin sagte: „Es ist sehr betrüblich, was passiert ist. Ich finde es aber gut, dass sich die Pfarrerin nachvollzogen hat, was passiert ist und sich entschuldigt hat.“ Die Schule habe eine gute Partnerschaft mit den Kirchen und das solle auch so bleiben.

McPhee habe versprochen, dass sie solche Aussagen in Zukunft unterlasse. Aber es habe auch etliche Sympathiebekundungen gegeben. Der Erzdiakon von Norwich erklärte, dass die Pfarrerin eine sehr feinfühlige und empfindsam Person sei und dass sie ihre Äußerungen von ganzem Herzen bereue.

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Heiraten dank Schuhkarton

by J. Weil on 16. Dezember 2014

Als siebenjähriger Junge hat Tyrel Wolfe im Jahr 2000 bei der christlichen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mitgemacht. Dass die damalige Empfängerin des Päckchens einmal seine Frau sein würde, hätte er nicht gedacht. In diesem Jahr hat er Joana Marchan geheiratet.

Als kleiner Junge hat der Amerikaner Tyrel Wolfe mit seinen Eltern die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ unterstützt. Die Päckchen mit Spielzeug, Schulsachen und Hygieneartikeln werden an bedürftige Kinder in der ganzen Welt verschickt. Dass Tyrel damals noch ein Foto von sich in Cowboy-Verkleidung dazu legte, war mehr als zehn Jahre später sein Glück.

Sein Päckchen bekommt ein philippinisches Mädchen namens Joana. Vor lauter Rührung hebt sie sich Tyrels Bild auf. Elf Jahre schreibt Joana ihm auf Facebook und die beiden lernen sich immer besser kennen. Als Tyrel die Schule beendet hat, besucht er das Mädchen in einem Vorort von Manila auf den Philippinen. Die beiden werden ein Paar und die Fern-Beziehung hält.

Sie bleiben über Skype und Facebook in Kontakt. Bei seinem nächsten Besuch auf den Philippinen bittet er Joanas Vater um ihre Hand. Als sie 2014 alt genug sind, steht für sie fest, dass sie heiraten wollen. Sie geben sich im Oktober in einem Vorort von Idaho das Ja-Wort. Für ihre eigene Hochzeit hat sich das Paar keine Geschenke gewünscht. Die Gäste sollen Schuhkartons mit Spenden für bedürftige Menschen mitzubringen.

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Australien: Kuriose Petition für Bibelverbot

by paparazzi on 8. Dezember 2014

BibelKurios: 20.000 Australier haben sich in einer Online-Petition für ein Verbot der Bibel ausgesprochen. Die Petition sei eine Reaktion auf eine frühere Petition, in der 50.000 Unterstützer gefordert hatten, das Videospiel “Grand Theft Auto V” aus den Regalen zu nehmen, berichtet die Zeitung Die Welt. Das Spiel fördere die “Epidemie der Gewalt, die viele Mädchen und Frauen in Australien” heimsuche, hieß es in der Begründung für die Petition gegen das Spiel. Zwei große Märkte, Target und Kmart, kamen der Aufforderung sogar nach.

Die Petition für ein Bibelverbot ist natürlich satirisch gemeint. In Anlehnung an die angebliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Australien, wird der Bibel darin vorgeworfen Leser zu ermutigen “Frauen zur Unterhaltung zu ermorden.”

 

Foto: brett jordan / flickr (CC BY 2.0)

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NFL-Spieler zu Ferguson: Evangelium gibt Hoffnung

by paparazzi on 27. November 2014

Der afroamerikanische Nationalfootballer Benjamin Watson hat über Facebook seine Gedanken über die Vorfälle in Ferguson geteilt. Sein Post liest sich fast wie ein Gedicht: Jeden Absatz beginnt er mit einer Gefühlsäußerung und erklärt dann, warum er diese Emotion hat. So schreibt er zum Beispiel: “Ich bin verärgert, weil die Vorfälle von Ungerechtigkeit seit Generationen andauern und sich vor unseren Augen fortzusetzen scheinen.” Außerdem sei er frustriert, weil Popkultur, Musik und Filme diese Art von polizeilichen Auseinandersetzungen glorifizierten. Er sei traurig, weil ein weiterer junger Mensch von seiner Familie getrennt worden sei und die Trennung zwischen Schwarzen und Weißen sich verschlimmere. Er sei hoffnungslos, weil ihn solche Vorfälle nicht mehr überraschten und er erwarte, dass so etwas wieder geschehe.

Am Ende wendet sich der Text jedoch ins Positive: “Ich bin hoffnungsvoll, weil ich trotz rassistischen Vorfällen weiß, dass wir ein viel normaleres Leben genießen als unsere Eltern und Großeltern. Ich erkenne das in meinen Freundschaften zu Teamkollegen, Freunden und Mentoren. Und es ist eine schöne Sache.” Schließlich bringt Watson seinen Glauben ins Spiel: “Ich bin ermutigt, weil es letztendlich kein Problem der Hautfarbe ist. Es ist ein Sünden-Problem. Sünde ist der Grund, warum wir gegen Autoritäten aufbegehren. Sünde ist der Grund, warum wir Autorität missbrauchen. Sünde ist der Grund, warum wir rassistisch sind, Vorurteile haben und zu unserem eigenen Schutz lügen. Sünde ist der Grund, warum wir randalieren, plündern und niederbrennen. Aber ich bin ermutigt, weil Gott uns durch seinen Sohn Jesus Christus eine Lösung bereit hält, ein verwandeltes Herz und einen verwandelten Verstand. Einer, der in der Lage ist, hinter das Äußere zu schauen und zu sehen, was bei jedem Menschen wirklich zählt. Die Heilung für alle Michael Brown-, Trayvon Martin-, Tamir Rice- und Eric Garner-Tragödien ist nicht Bildung oder Enthüllung. Es ist da Evangelium. Also bin ich letztendlich ermutigt, weil das Evangelium der Menschheit Hoffnung gibt.”

Der vollständige Text im Orignalwortlaut findet sich auf Benjamin Watsons Facebookseite.

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Christlicher Blogger festgenommen

by J. Weil on 16. November 2014

Ein christlicher Blogger ist in der ostpakistanischen Stadt Lahore nach Blasphemie-Vorwürfen festgenommen worden. Dies meldet die Nachrichtenagentur dpa. Demnach wird der 40-jährige Qasar Ayub beschuldigt, schon 2011 auf seiner Internetseite Inhalte veröffentlicht zu haben, die den Islam beleidigen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

Ayub sei drei Jahre lang untergetaucht und am Freitag festgenommen worden. Der Fall sei damals in Talagang in der ostpakistanischen Provinz Punjab angezeigt worden. Das Gesetz gegen “Gotteslästerung” wurde 1986 vom Militärdiktator Muhammad Zia ul-Haq eingeführt. Es ist international umstritten und wird immer wieder missbraucht, um Gegner aus dem Weg zu räumen.

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„Duck Dynasty“ bald auch als Musical

by J. Weil on 14. November 2014

Die skurrile Serie „Duck Dynasty“ ist im Fernsehen und als Buch ein Erfolg. Jetzt soll die Geschichte der christlichen Familie, die im amerikanischen Louisiana Enten jagt, und deren Familienoberhaupt Phil Robertson durch seine umstrittenen Thesen bekannt ist, auch als Musical vertont werden.

Das geplante Musical zu „Duck Dynasty“ soll in Las Vegas aufgeführt werden. Grundlage dafür ist das Buch von Korie Robertson, „The Duck Commander Family“, meldet das Nachrichtenportal Hollywood Reporter. Viele Christen in den USA sind deswegen von der Sendung begeistert, weil sich die Robertsons offen zum Glauben an Jesus Christus bekennen.

Laut New York Times soll das 90-minütige Stück mit 14 Lieder im Februar uraufgeführt werden. Es handelt von der Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens. Es wird im „Rio“ aufgeführt, einem Hotel in Las Vegas, in dem gewöhnlich auch die Chippendales auftreten. „Die Menschen erwarten wahrscheinlich jede Menge Blödsinn, aber wir wollen die Menschen mit viel Herz, Humor und Ernsthaftigkeit überraschen”, zitiert die Zeitung mit Steven Morris einen der Verfasser des Stücks.

Auch die kritischen Äußerungen des Familienpatriarchen Phil Robertson zum Thema Homosexualität sollen Bestandteil des Musicals werden. Als Robertson 2013 in einem Interview Homosexualität als Sünde bezeichnete, wurde er vom Sender A&E kurzzeitig suspendiert. Im Juni hatte er betont, dass er den „armen Seelen“ helfen und sie zu Jesus führen wolle. Er vertrat außerdem die These, das AIDS und andere Geschlechtskrankheiten eine natürliche Konsequenz für einen nicht angemessenen Lebensstil seien.

„Die Robertsons sind so ungewöhnlich und ihre Geschichte so anstößig. Theater sollte nicht nur auf die Geschichten reduziert werden, die sich einander gleichen oder wo Menschen verehrt werden“, zitiert die Times den Produzenten Michael David. Phil Robertson hat ein abwechslungsreiches Leben hinter sich. Drogen und Alkohol führten zur vorübergehenden Trennung von seiner Frau. Auf Drängen seiner Familie traf er sich mit einem Pfarrer, studierte die Bibel und ließ sich taufen.

Robertson nutzt bis heute seine zahlreichen öffentliche Auftritte, um das Evangelium zu predigen. Er selbst tauft regelmäßig Gläubige. Bei anderen Gelegenheiten nimmt er politisch kein Blatt vor den Mund. Dabei geht er auf das politische Tagesgeschäft mit Aussagen zur Steuerpolitik ein und wie er die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) sieht.

Die Dokumentation ist in Deutschland unter anderem auf ProSieben Maxx zu sehen. Die 7. Staffel der Serie feiert nächste Woche auf dem amerikanischen Sender A&E Premiere.

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Emojis: Die neue Sprache der Bibel?

by paparazzi on 13. November 2014

Die Bibel soll in einer neuen Übertragung auch für die Smartphone-Generation attraktiv gemacht werden. Der Amerikaner Kamran Kastle hat sich vorgenommen, die Heilige Schrift mit Emoticons zu verbildlichen. Sein Wunsch ist es, die Buchausgabe bis Dezember 2015 druckfertig zu haben.

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In der neuen Bibel-Version soll jeder Vers erst in Textform stehen und dann mit Hilfe der Emoticons dargestellt sein. Als Emoticons werden kleine Symbole und Bilder bezeichnet, mit denen im Bereich der Social Media Stimmungen und Gefühle ausgedrückt werden. Dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genug Emoticons gibt, stellt für den jungen Kalifornien kein Problem dar. Für die entsprechenden Ausdrücke möchte er etwa 5.000 neue Bildchen entwickeln. Das ist zum Beispiel auch für die Geschichte der Teilung des Roten Meers der Fall.

Um seine Idee zu verwirklichen, bittet Kastle auf der Finanzierungsplattform Kickstarter um Spenden. Über den Zeitraum eines Monates hat er vor, die Summe von 25.000 US-Dollar aufzutreiben. Mit dem Geld sollen Druck- und Transportkosten beglichen werden.

Nach der Fertigstellung der Bibel-Übersetzung plant Kastle auch den Koran und die Thora in der Emoji-Sprache darzustellen.

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Ein Mobiltelefon für Muslime

by J. Weil on 3. November 2014

Eine russische Firma hat das erste Mobil-Telefon auf den Markt gebracht, das speziell für Muslime gedacht ist. Darauf ist der Koran in russisch und arabisch programmiert. Zudem gibt es einen Gebets-Alarm. Das Telefon soll ab Ende November in Russland erhältlich sein. Die russische Firma „BQ-Mobile“ hat das Gerät entwickelt. Es verfügt über eine Navigation, die dem Nutzer anzeigt, wo der Ort Mekka liegt, in dessen Richtung Muslime beten.

„Bevor wir das Telefon entwickelt haben, haben wir uns intensiv mit den Interessen der Gläubigen beschäftigt und was für ihr tägliches Leben relevant ist“, zitiert die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS Timur Imaev, einen Repräsentanten der muslimischen Bevölkerung in Russland. Das Menü sei einfach und klar und die Nutzer können in wenigen Schritten die einzelnen Suren des Koran erreichen.

„Das Telefon wird vermutlich sehr populär werden“, zitieren die Medien die Vorsitzende der muslimischen Frauen, Naila Ziganshina. „BQ-mobile“ ist eine neu gegründete russische Firma, die Telefone, Handys und Tablets im Niedrigpreis-Segment verkauft.

Die Idee der Russen ist allerdings nicht neu: Bereits 2011 wurde in Indien ein Handy angekündigt, das den Koran enthält und Sonderfunktionen für Muslime bietet.

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Essen wie der Papst

by J. Weil on 27. Oktober 2014

Die Schweizergarde gehört quasi zum Inventar des Vatikan. Jetzt überrascht das päpstliche Armeekorps des kleinen Staates mit einem eigenen Buch. Das Kochbuch „Buon Appetito“ verrät nicht nur, was ihnen so schmeckt, sondern auch die Lieblingsgerichte von drei Päpsten.

Mit initiiert haben das Ganze der Gardist David Geisser, der selbst gelernter Koch ist und Wachtmeister Erwin Niederberger, der in seinem ersten Beruf Konditor-Confiseur war. Das Kochbuch präsentiert alltägliche Rezepte aus der Kantine, in der die insgesamt 110 päpstlichen Gardisten verpflegt werden, schreibt die Neue Zürcher Zeitung (NZZ).

Hat einen Brief erhalten, der ihn zur Konversion auffordert: Papst Franziskus

Dort gibt es Klassiker wie Minestrone und unterschiedliche Sorten Pasta und Risotto, aber auch diverse Desert-Vorschläge. In einem weiteren Kapitel stellen die Offiziere ihre Lieblingsgerichte vor. „Alle Rezepte konzentrieren sich auf wenige, frische Zutaten und sind nicht übermässig kompliziert“, schreibt die NZZ.

Der Leser erfährt, dass Papst Franziskus selbst gern gekocht hat, während der emeritierte Papst Benedikt XVI. seine bayerische Küche sehr geschätzt hat. Papst Johannes Paul II. habe Gerichte wie Pirogi und Fleischvögel mit Rotkraut zu seinen Leibgerichten gezählt. Getrunken habe er am liebsten Red Bull. Der Präfekt des Papstes, Georg Gänswein, bevorzuge Saltimbocca.

„Ein Soldat kann nur dann kämpfen und Auseinandersetzungen wagen, wenn er gut und genug gegessen hat“, sagte der Chef der Schweizergarde, Daniel Rudolf Anrig. Italien verfüge über die beste Küche der Welt. Das Buch enthält zudem weitere Informationen über das Leben der Schweizer Gardisten. So erhalte zu Weihnachten jeder von ihnen ein zugelostes Geschenk des Heiligen Vaters. Damit auch der religiöse Aspekt gegeben ist, enthält das Buch eine kleine Zahl an Tischgebeten. Das Buch erscheint in dieser Woche auf Deutsch, eine italienische Version soll es im nächsten Jahr geben.

David Geisser und Erwin Niederberger: Päpstliche Schweizergarde – Buon Appetito. Rezepte, Geschichten und prominente Porträts. Weber Verlag, 2014. Fr. 59.–.

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