Ig-Nobelpreis für Jesus-Toast

by paparazzi on 19. September 2014

Jesus ToastAm Donnerstagabend wurden die Ig-Nobelpreise für wissenschaftliche Forschungen verliehen, die “erst zum Lachen und dann zum Denken anregen” sollen. Auch für die Erforschung des “Jesus-Toasts” gab es eine Auszeichung. Die Wissenschaftler Jiangang Liu, Jun Li, Lu Feng, Ling Li, Jie Tian und Kang Lee haben untersucht, was im Gehirn des Menschen passiert, wenn sie Gesichter – zum Beispiel das Konterfei Jesu – auf ihrem Toast entdecken. In den vergangenen Jahren ist es immer wieder vorgekommen, das Menschen meinten, auf ihrem Toast Gesichter zu sehen, unter anderem das von Jesus. Kanadische Forscher fanden durch eine Studie zudem heraus, dass es in der Natur des Menschen läge, in Gegenständen Gesichter zu erkennen.

Insgesamt wurde der Preis in zehn Kategorien verliehen, darunter Wirtschaft, Medizin oder Kunst. Auszeichnungen erhielten auch die Mediziner Medizinern Ian Humphreys, Sonal Saraiya, Walter Belenky und James Dworkin. Sie fanden heraus, dass Pökelfleisch in der Nase bei Nasenbluten hilft.

Die Gewinner erhielten je ein Mensa-Tablett mit Besteck und Geschirr aus Plastik, eine Urkunde und eine Banknote über zehn Billionen simbabwische Dollar. Diese Währung gibt es seit 2009 faktisch nicht mehr. Mit ihr ist eine der höchsten Inflationsraten der Geschichte verknüpft.

Bild: topicagnostic / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

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Ausgerechnet der bekannteste Atheist der USA, Bill Maher, verteidigte am Montag in einer Fernsehtalkshow die Christen (pro berichtete). In der Talk-Sendung mit dem Moderator Charlie Rose sagte er, im Vergleich zum radikalen Islam sei das Christentum immerhin etwas friedfertiger, fand Maher, der 2008 sogar einen Film voll ätzender Kritik am Glauben drehte und für seine Polemik gegen Religionen im Allgemeinen bekannt ist.

Die meisten Christen seien offenbar nicht der Meinung, dass wer dem Christentum den Rücken kehrt, dafür getötet werden sollte. Christen behandelten Frauen auch nicht als Bürger zweiter Klasse. Ebenso glaubten sie nicht, dass getötet werden müsse, wer ein Bild von Jesus Christus zeichnet. Dies sei unter Muslimen anders.

Aufgrund dieser äußerst ungewöhnlichen Worte aus dem Munde des Meisters des Christen-Bashings regte sich bei manchem der Verdacht, im Grunde sei Maher doch irgendwie christlich.

Jetzt nahm der Comedian in einem satirischen Video zu den Gerüchten Stellung. Natürlich sei er in Wirklichkeit Christ. Und die Sache mit dem Atheismus sei eine einzige große Show, um Geld zu verdienen.

Seht selbst:

Bill Maher bei Charlie Rose:

 

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Aktienhandel: Teurer Aberglaube in Taiwan und China

by paparazzi on 16. September 2014

Aktienhandel ChinaAberglaube führt zu Verlusten für Anleger in Taiwan und China. Ökonomen haben herausgefunden, dass Aberlgaube die lokalen Finanzmärkte beeinflussen kann, berichtet die Zeitung Die Welt. Die Wirtschaftswissenschaftler untersuchten über fünf Jahre über 100 Millionen Handelsoptionen am Taiwan Futures Exchange Market (Taifex) und legten dabei ein besonderes Augenmerk auf die Endziffern Acht und Vier. Die Acht gilt in China als Glückszahl, weil die Aussprache ähnlich klingt wie die für “gutes Schicksal”. Die Vier hingegen höre sich an wie der Begriff “Tod” und gelte deshalb als Unglückszahl, schriebt Die Welt. Die Forscher stellten fest: Aufträge mit einer Acht am Ende, zum Beispiel ein Preis von 6,508, wurden viel öfter abgewickelt als Transaktionen, die auf eine 4 endeten wie zum Beispiel 6,504. Die Vier kam kaum vor. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass das kein Zufall ist, sondern die Marktteilnehmer von ihrem Aberglauben gesteuert werden. Besonders lokale Einzelhändler aus Taiwan seien empfänglich für die Endziffer Acht. Der Ertragsverlust, der sich durch den vom Aberglauben gesteuerten Handel mit der Acht ergibt, betrage auf das ganze Jahr gerechnet 8,8 Prozent. Die Vermeidung der Vier verringere die Einkünfte der Händler um etwa zwei Prozent.

Die Erkenntnisse ließen sich aber nicht auf den weltweiten Aktienhandel übertragen. Zudem sei die Tendenz erkennbar, dass der Aberglaube bei den Investoren aus China und Taiwan abnehme.

Foto: 2 dogs / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

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Riechen wie der Papst

by admin on 9. September 2014

Über die Kunst der Düfte-Kreation schreibt Welt-online heute in einem Artikel. Der Autor schreibt zunächst über die Firma „Juniper Ridge“ aus Kalifornien, die in der wilden Natur Düfte sammelt, etwa mittels einer mobilen Destille in einem Lieferwagen. Aus Rinde, Moosen und Pilzen erschafft das Team durch traditionelle Verfahren „Backpacker-Düfte“.

Aber auch die Maienfelser Manufaktur im Schwäbisch-Fränkischen Wald erwähnt die Zeitung, die unter anderem ein Bibel-Parfum anbietet. Die „Düfte der Bibel“ sind gemacht „aus den Pflanzen, die um die Zeit vor, während und nach Jesus populär waren“, heißt es im Web-Shop. In der Duft-Kombination finden sich Kräuteressenzen von Narde, Safran, Cassia, Ingwergras und natürlich Weihrauch und Myrrhe. Bei jeder Zutat steht die passende Stelle in der Bibel, in der sie vorkommt.

Wir hätten da noch einen weiteren Tipp: Seit März 2013 ist ein eigenes Parfüm für Papst Franziskus auf dem Markt. Die Firma „Excelsis Fine Fragrances“ hat das Parfum „Francis“ im Angebot. Auch für den Vorgänger-Papst gab es bereits ein eigenes Parfum mit dem Namen „Benedictus“.

Francis_bottle

Und wie duftet so ein Papst-Parfum? Gegenüber der „Christian Post“ sagte Firmengründer Frederick Hass, der Duft solle die Demut und das Geerdet-Sein des neuen Papstes Franziskus widerspiegeln. Das Wässerchen bestehe hauptsächlich aus Bergamotte und Sandelholz. Kostenpunkt: 27 Dollar pro Flasche.

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Viele sagen, die Webseite www.reddit.com ist die Eingangstür zum Internet. (Ja, na klar, neben Google.com). Eine Rubrik von Reddit ist die Fragestunde „Ask me anything“ (AMA). Hier können die User ganz normalen Leute mit vielleicht interessantem Beruf Löcher in den Bauch fragen.

Besonders interessant wird „AMA“, wenn sich Prominente Zeit nehmen, um auf die Fragen von Usern zu antworten. Bislang haben sich den Fragen der User zum Beispiel schon Berühmtheiten wie Bill Gates, Buzz Aldrin, Bill Murray, Arnold Schwarzenegger oder Barack Obama gestellt.

Am Wochenende stellte sich der Schauspieler Denzel Washington den Fragen. Der gläubige Hollywood-Star beantwortete Fragen zu seinen Lieblingsfilmen, -Tieren und -Essen. Aber auch sein Glaube kam an manchen Stellen zu Wort.

So fragte ihn User Axel927 nach Denzels Lieblingsbuch. Der antwortete: „Oooh! The Bible.“

Und befragt nach seinem persönlichen Lieblingsbibelvers antwortete der Schauspieler:

Right now – I don’t know if I have a favorite, but Proverbs is always great. Because you can apply it. Right now, this is my 2.5, almost 3rd time, reading the Bible cover to cover. I’m in the book of Ezekiel right now, a lotta drama going on. Proverbs is always a good chapter, a good book, because there are always some gems in there that you can apply. Chronicles, also.

Ich habe im Moment keinen Lieblingsvers, aber die Sprüche Salomons sind immer toll. Denn die passen immer. Im Moment lese ich die Bibel wohl zum zweieinhalbten oder dritten Mal komplett von vorne bis hinten. Im Moment bin ich beim Propheten Hesekiel, da passiert viel Drama. Die Sprüche Salomos sind immer eine gute Wahl, ein gutes Buch, denn da gibt es immer ein paar Edelsteine, die gut sind. Aber auch die Chroniken sind gut.

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Wenn Gottes Friede mit der Bahn reist

by paparazzi on 5. September 2014

Yann Gar/flickr CC BY 2.0 Yann Gar/flickr CC BY 2.0

„Friede mit Gott allein durch Jesus Christus“ ist 34 Jahre alt, wurde in Kapstadt geboren und fuhr am Donnerstag mit dem Regionalzug durch Niedersachsen. Seinen Namen hatte er vollständig auf seine Fahrkarte geschrieben. Als die Schaffnerin diese kontrollierte, wurde sie misstrauisch und rief die Polizei.

Die Beamten stellten bei der Überprüfung des Fahrausweises fest, dass der Südafrikaner sich mit dem auf Deutsch eingetragenen Namen keinen Scherz erlaubt hatte. Sein Ticket war gültig. In Deutschland hatte ein Gericht vor einigen Jahren entschieden, dass religiös geprägte Vornamen nicht zugelassen sind. Laut Angaben der Polizei ist „Frieden mit Gott allein durch Jesus Christus“ in Südafrika als Name erlaubt.

Gute Fahrt!

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Fußball-Weltstars für den Frieden

by J. Weil on 2. September 2014

Maradona gutFußballfans fühlten sich an alte Zeiten erinnert. Auf dem Platz dribbelten der Argentinier Diego Maradona, der Italiener Alesandro Del Piero und der Russe Andrij Schewtschenko. Sie hatten alle eine Mission: Flagge bekennen für den Frieden in der Welt.

Die Partie hatte Papst Franziskus initiiert: 40 aktuelle und ehemalige Weltstars machten mit. „Ich finde es genial, dass es eine solche Initiative gibt, zumal andere, die es machen könnten wie die FIFA, es nicht tun. Dass es Papst Franziskus tut, ist wunderbar“, sagte Publikumsliebling Diego Maradona in Rom dem Radiosender Radio Vatikan.

Brücken bauen

Vor der Partie pflanzten Vertreter verschiedener Religionen gemeinsam einen Olivenbaum als Symbol des Friedens. Javier Zanetti, Andrej Schewtschenko, Dudu Aoute und Roberto Baggio trugen nach dem Abpfiff gemeinsam die Botschaft des Friedens in ihren Muttersprachen vor. Sie forderten dazu auf, dass man sich durch die „Andersartigkeit anderer Kulturen bereichern lässt, Brücken baut und ein wir entstehen lässt“.

Der Papst grüßte die Menschen mit einer kurzen Videobotschaft: „Ich muss mich entschuldigen, dass ich Spanisch spreche, aber es ist die Sprache meines Herzens und der Frieden ist meine Herzensangelegenheit, also muss ich mit dem Herzen sprechen“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur dpa.

Frieden in der Welt fundamentale Angelegenheit

Italiens Nationaltorwart Gianluigi Buffon stand im Tor der Mannschaft „Scholas“, Atlético Madrids Trainer Diego Simone wurde für seinen Fallrückzieher von den Zuschauern bejubelt und Mauro Icardi von Inter Mailand schoss drei Tore für die Stiftung „Pupi“. Der frühere Profi von Juventus Turin, Alessandro Del Piero, erklärte: „Hier zu sein, ist eine Ehre. Den Frieden in der Welt voranzutreiben ist fundamental.“ (pro/ dpa)

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Jared Leto gibt Konzert im Jesus-Look

by admin on 13. August 2014

Eigentlich sieht der Sänger der Band „30 Seconds To Mars“, Jared Leto, sowieso immer ein bisschen aus wie Jesus. Aber sein Auftritt vor ein paar Tagen in West Palm Beach in Florida trieb es auf die Spitze. Er trat als Jesus verkleidet auf, in einem violetten Gewand und mit einem Holzkreuz in der Hand. Auf seiner Brust prangte das Christusmonogramm ΧΡ, das für Jesus steht. Auf dem Kopf trug er ein goldenes Diadem, eine Art Krone.
jared-leto-als-jesus
Ein anderes Foto, das Leto vor kurzem bei Instagram hochlud, zeigt ihn in der selben Aufmachung. Er versah das Foto mit dem Hashtag #faith. Offenbar kam es zu dem Schnappschuss in einem christlichen Shop, denn im Hintergrund sind Regale mit christlichen Devotionalien zu sehen.

Bereits zu Ostern postete der Schauspieler und Sänger ein Foto von sich neben einem Jesus-Double. Offenbar gefällt sich der Sänger in der Rolle des Jesus-Darstellers.

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Was werdende Eltern Coca Cola verdanken

by J. Weil on 11. August 2014

Es war als privater Spaß der Eheleute Patrick und Whitney McGillicuddy gedacht. Jetzt entpuppt sich das Video, in dem der Pastor Freunde und Bekannte über eine  Schwangerschaft seiner Frau informiert, als Publikumsmagnet mit Reichweite.

Schon mehr als 3,5 Millionen Menschen haben das Video bislang gesehen – und viele davon haben es in ihren sozialen Netzwerken geteilt. Im Video sind die werdenden Eltern zu sehen, wie sie Cola-Light-Dosen, die mit den Namen unterschiedlicher Stars bedruckt sind, trinken. Nachdem sie jeweils eine Dose leer getrunken haben, imitieren sie mit ihrer Sprache die genannten Stars wie Morgan Freeman oder Arnold Schwarzenegger.

Nachdem sie die letzte Dose getrunken haben, bekommen sie ihre normalen Stimmen zurück. Auf den Dosen, die sie in die Kamera zeigen, stehen die Wörter „Mom“ und „Dad“, die verdeutlichen, dass die beiden Eltern werden. Inspirieren zu dem Film ließ sich das Paar von einer personalisierten Dose mit dem Schriftzug „Dad“, die der Pastor auf dem Heimweg von der Arbeit getrunken hat.

Überwältigt von den Reaktionen

Den Film schickten sie nicht nur an Freunde und Familien, sondern luden ihn auch im Video-Kanal Youtube hoch: „Wir sind überwältigt von den Reaktionen. Die meisten Kommentare sind positiv. Die Menschen freuen sich richtig mit uns“, erklärt der werdende Vater in dem Internet-Portal „Lead-Digital“.

Der Coca-Cola-Konzern ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und sandte einen Glückwunsch-Tweet über den Kurznachrichtendienst Twitter. Als Inspiration für die werdenden Eltern liefert das Unternehmen einen Jahresvorrat an Cola-Dosen – mit den beliebtesten Vornamen der USA. Man darf gespannt sein, wie die McGillicuddy ihr Kind nennen werden.

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Kein Gebets-Rabatt mehr in South Carolina

by paparazzi on 8. August 2014

In Mary’s GoGebeturmet Diner im amerikanischen South Carolina gab es lange Zeit 15 Prozent Rabatt auf die Rechnung für diejenigen, die vor dem Essen beteten oder meditierten. Welcher Religion sie angehörten oder zu welchem Gott sie beteten, war egal. Nun hat die Besitzerin Mary Haglund den Rabatt wieder abgeschafft – aus Angst vor einem Gerichtsverfahren. Die Organisation Freedom of Religion (Freiheit von Religion) hatte Haglund vorgeworfen, durch den Rabatt religiöse Gäste zu bevorzugen und nicht-Religiöse zu benachteiligen.

Haglund wandte sich deshalb mit einer Nachricht an ihre Gäste: “Während ihr in diesem Restaurant eure Religionsfreiheit durch Gebete vor dem Essen zu einem Wesen oder nicht-Wesen ausübt, müssen wir auch die Freiheit von Religion an einem öffentlichen Ort schützen. ” Der Rabatt für Beter sei “illegal” und “uns wird mit einer Klage gedroht”.

Gegenüber Medien sagte Haglund, sie habe nie die Absicht gehabt, jemanden zu beleidigen. Nach Angaben von Haglunds Tochter und Mit-Eigentümerin des Lokals, Shama Blalock, wurde dem Diner bereits Unterstützung von Gästen zugesagt, sollte es zu einer Klage kommen. Der Vorfall sei beschämend, sagte der Kunde Andrew Lazare: “Sie hat versucht, den Menschen etwas Gutes zu tun und wird dafür unter Druck gesetzt.”

Foto: Steffan Fredrik Kylland / flickr (CC BY 2.0)

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