In vielen Medien war von einer „göttlichen Gala“ des FC Bayern München die Rede. Den furiosen 7:1-Auswärtssieg beim AS Rom „krönte“ der deutsche Rekordmeister noch mit einem nicht-sportlichen Höhepunkt: einer Audienz beim Papst.

Bayern-Kapitän Philipp Lahm sprach von einem „besonderen Ereignis für uns alle“, nach dem die Mannschaft nach dem Auswärtserfolg in der Champions-League beim Oberhaupt der Katholischen Kirche zu Gast war. Die Bayern überreichten Papst Franziskus ein von allen Profis signierten Ball sowie ein Trikot mit der Rückennummer 1 und dem Aufdruck Franziskus.

Das Oberhaupt der Katholischen Kirche zeigte sich vom Auftritt der Münchner angetan. München habe ein „wunderschönes Spiel“ abgeliefert, zitieren die Medien den Papst. Die Höhe des Sieges habe ihn überrascht. Froh dürfte der Papst auch über die Ankündigung des FC Bayern sein, 2015 im Anschluss an ein Freundschaftsspiel eine Million Euro für wohltätige Zwecke zu spenden.

Ein Papstbesuch sei „ein Moment, den man sein Leben lang nicht vergisst“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur Torwart Manuel Neuer. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bezeichnete die Audienz als „große Ehre“. Für Manuel Neuer war es das zweite Aufeinandertreffen mit einem Papst. Als Kind sei er dem damaligen Papst bei einer 15-minütigen Audienz im Parkstadion begegnet.

Bereits zum zweiten Mal nach einem Besuch mit seiner Frau Anna traf Robert Lewandowski Papst Franziskus. „Fußball ist gut und gesund und mit seinem Teamgedanken ein gutes Vorbild für die Kinder“, sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Jeder Spieler erhielt ein kleines Kreuz an einer Kette.

{ 0 comments }

Aufregung wegen Reizwäsche für Kleinkinder

by paparazzi on 16. Oktober 2014

Ist es OK, T-Shirts mit Aufschriften wie „Sweet Devotion“ (Süße Verführung), „So sexy“ oder „Make me wild“ (Mach’ mich wild) an Kinder von zwei bis acht Jahren zu verkaufen? Einige Politiker und Feministinnen beantworten diese Frage gegenüber der Bild-Zeitung mit „Nein“ und empören sich über entsprechende Angebote.

Eltern scheinen sich teilweise nicht so viele Gedanken darüber zu machen, was ihre Kleinen anziehen. Sie scheinen nicht zu sehen, dass die Aufdrucke der Kleidung fast schon eine Einladung für Pädophile sind, wie es Paula Honkanen-Schoberth, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes, ausdrückt. Eine Sprecherin der Frauenrechtsgruppe „Terre des Femmes” sagte: „Solche Sprüche suggerieren, dass bereits Kinder als Sexobjekte gelten und verharmlosen somit die Gewalt durch sexuellen Missbrauch“. Julia von Weiler, Vorstandsmitglied bei „Innocence in Danger”, stimmt ihr zu und warnt: „Der sexualisierte Blick auf Kinder wird sehr befördert. Das erleichtert auch Tätern, sich den Missbrauch eines Kindes schön zu reden.“

Kinder verstünden größtenteils nicht einmal, welche Bedeutung die auf die Kleidung gedruckten Wörter haben. Deswegen sei es Sache der Eltern, ihre Kinder zu schützen, und der Hersteller, keine solchen Produkte zu produzieren, sagt „Terre des Femmes”. Die CDU-Familienexpertin Christina Schwarzer will auch direkt auf die Verkäufer einwirken, damit diese solche Produkte aus dem Sortiment nehmen.

{ 0 comments }

Große Ehre für den Rekordmeister: Nach dem Champions-League-Spiel in Rom am Dienstag, den 21. Oktober, erhält das Team des FC Bayern eine Audienz bei Papst Franziskus.

Der fußballbegeisterte Papst hat bereits als Kind seine Liebe zum Fußball entdeckt, berichtet die Abendzeitung München. Auf den Bolzplätzen in seiner argentinischen Heimatstadt Buenos Aires konnte man ihn häufiger dem Ball hinterherjagen sehen. Seitdem ist er ein glühender Fan von dem argentinischen Erstliga-Club Atlético San Lorenzo de Almagro. Im Vatikan empfängt das Oberhaupt der Katholischen Kirche immer wieder Spieler und Mannschaften seiner Lieblingssportart.

Am kommenden Mittwochvormittag empfängt Franziskus nun den FC Bayern zu einer Privataudienz in den heiligen Hallen. Dies teilte der deutsche Rekordmeister auf seiner Homepage mit.

Das Team von Trainer Pep Guardiola wird am Abend zuvor seine dritte Vorrundenpartie beim AS Rom spielen. Nach dieser päpstlichen Einladung hegen die Männer an der Säbener Straße eine noch größere Vorfreude auf die Ereignisse in Rom, wie ein Twitter-Nachricht des FC Bayern vermuten lässt.

(Foto: Russavia, CC BY-SA 2.0)

{ 0 comments }

Eine in Argentinien geplante Kunstausstellung (pro berichtete) ist abgesagt worden. Darin sollten Barbie-Puppen als Heilige dargestellt werden, die an verschiedene Weltreligionen erinnern. Die Künstler fühlen sich missverstanden und zeigten sich erschrocken über die Reaktionen im Vorfeld der Ausstellung.

Die Ausstellung „The Plastic Religion“ mit Werken von Emiliano Pool Paolini und Marianela Perelli sollte eigentlich am kommenden Samstag in einer Kunstgalerie in Buenos Aires eröffnet werden. „Die Künstler sind sehr erschrocken, sie haben die Ausstellung abgesagt“, sagte der Galerist Marcelo Bosco am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

Paolini und Perelli selbst schrieben auf ihrem Facebook-Account, dass sie „mit großer Ohnmacht gegenüber des Missverständnisses“ ihres Werkes die Barbie-Figuren dort nicht mehr zeigen wollten. Sie gaben keine Einzelheiten über die Drohungen bekannt. Die beiden Künstler haben 33 Barbie- und Ken-Puppen erstellt, die an die Weltreligionen erinnern: Christentum, Judentum, Hinduismus, Islam und Buddhismus.

Im Vorfeld der Ausstellung hatten sie Fotos von einigen Puppen gepostet: Darauf war eine Barbie-Puppe als Maria und Ken als Jesus zu sehen, der an ein Kreuz genagelt war. Zugleich schrieben die Künstler, dass sie die „alle Traditionen und Religionen“ respektierten und keine Religion beleidigen wollten. Ihre Puppen seien ein Protest gegen eine Welt, „in der wir dafür belohnt werden, gleich zu denken, zu fühlen und uns gleich zu verhalten“.

{ 0 comments }

“Danke für die Mautgebühr, und Gott segne Sie”

by Schumacher on 4. Oktober 2014

Eine kurze Geschichte von dpa: Eine Mitarbeiterin einer Mautstelle auf der Autobahn Garden State Parkway im US-Bundesstaat New Jersey hatte jedem anhaltenden Autofahrer ein “Gott segne Sie” zugerufen. Das durfte sie nicht, sagte ihr Arbeitgeber. Sie habe die Sache lange nicht angesprochen und dann ihren Job gekündigt, sagte Die 34-Jährige. Sie klagte nun vor Gericht. Sie sehe ihr Recht auf Meinungsäußerung und Religionsfreiheit beeinträchtigt, berichteten US-Medien am Donnerstag. “Ich fühle mich, als würde ich für Gott Stellung beziehen”, sagte sie dem Lokalsender “News 12″.

{ 0 comments }

NFL entschuldigt sich bei Moslem Abdullah

by J. Weil on 1. Oktober 2014

Nach der medialen Empörung hat sich der US-Football-Verband NFL bei Husain Abdullah entschuldigt. Der muslimische Football-Spieler der Kansas City Chiefs hatte sich nach einem Touchdown im vergangenen Saisonspiel hingekniet und gebetet.

Der Verein hatte vom Schiedsrichter für Abdullahs Geste eine sogenannte 15-Yard-Strafe erhalten, die sich direkt im Spiel auswirkte. Der Defensivspieler hatte gerade den zweiten Touchdown in seiner sechsjährigen NFL-Karriere erzielt. Am Sieg von Abdullahs Mannschaft änderte die Strafe nichts.

„Keine Bestrafung vorgesehen“

Der offizielle NFL-Sprecher Michael Signora sagte, dass Abdullah nicht hätte bestraft werden sollen: „Die offizielle Verfahrensweise sieht keine Bestrafung von Spielern vor, die sich aus religiösen Gründen auf den Boden legen“, zitiert ihn n-tv. Die Bürgerrechtsorganisation Rat der Amerikanisch-Islamischen Beziehungen forderte von der NFL, klar Position zu beziehen. Hier dürfe nicht mit „zweierlei Maß gemessen“ werden. Länger andauerndes oder übermäßiges Feiern eines einzelnen Spielers müsse laut Reglement bestraft werden. Außerdem sei es den Footballern verboten, „ihren Jubel auf dem Boden aufzuführen“.

Ein Salsa-Tanz sei hingegen erlaubt, da man dabei aufrecht steht, heißt es bei n-tv. Wenn ein Spieler mit dem Kopf zuerst in die Endzone rutscht, so ist auch dies kein Verstoß, sofern dies aus einem Spielzug heraus passiert. Abdullah war dem Sender zufolge davon ausgegangen, er sei dafür bestraft worden, in diesen Spielfeldbereich gerutscht zu sein. Religiöse Gesten sind im amerikanischen Football nicht ungewöhnlich. Tim Tebow hatte sich zu seiner Zeit bei den Denver Broncos auch hingekniet, kurz innegehalten und gebetet. (pro)

{ 0 comments }

Amerikanischer Footballspieler muss dran glauben

by J. Weil on 30. September 2014

Bisher war Tim Tebow für die Schlagzeilen gläubiger Football-Spieler zuständig. Der Quarterback hatte während seiner Spiele mit großer Geste gebetet. Nun hat sich der muslimische Spieler Husain Abdullah von den Kansas City Chiefs nach seinem Touchdown zum Gebet hingekniet – und wurde vom Schiedsrichter für sein „unsportliches Verhalten“ bestraft

Kurz nachdem der Safety der Kansas City Chiefs im Spiel gegen New England den zweiten Touchdown seiner Karriere erzielt hatte, kniete er nieder, presste seinen Kopf zu Boden und betete für einen kurzen Moment. Die Schiedsrichter bestraften seine Mannschaft im nächsten Spielzug mit einem 15-Yard-Raumverlust.

Agent kündigt Ärger an

In den USA sorgt diese Entscheidung für erhitzte Gemüter. Religiöse Jubelposen christlicher Sportler werden in der National Football League (NFL) seit Jahren nicht nur toleriert, sondern als vorbildlich gewertet. Tebow, der mittlerweile nicht mehr in der NFL spielt, war für seine Gesten als „Football-Messias“ und „Gottes Quarterback“ gefeiert worden.

Der bekennende Muslim Husain Abdullah fastet während des Ramadan und hat dies in der Vergangenheit auch während der NFL-Training-Camps getan. 2012 nahm er nicht am Spielbetrieb teil, damit er und sein Bruder Hamza, ein ehemaliger Spieler der Denver Broncos, während der Hadsch im Oktober nach Mekka pilgern konnten.

Der Agent von Husain Abdullah ereiferte sich auf Twitter, dass der Liga Ärger bevorstehe, sollte sein Klient nun mit einer Geldstrafe belegt werden. Das Spiel gewann Kansas übrigens mit 41:14. Neben dem Sieg konnten sich die Gastgeber noch über einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde freuen. Wie Spiegel Online meldet, verwandelten die 76.416 Fans das Stadion mit einer Lautstärke von 142,2 Dezibel in die lauteste Sportarena im Freien. (pro)

{ 0 comments }

Jesus läuft Berlin-Marathon in 6 Stunden

by anna on 29. September 2014

Jesus hat den Berlin-Marathon am vergangenen Wochenende als 21.943ster Läufer beendet. Sehen Sie selbst:

Haben Sie Jesus entdeckt? Hinter dem verkleideten Heiland verbirgt sich in Wahrheit ein Japaner namens Makoto Takeuchi, wie der Starterliste des Marathons zu entnehmen ist. Zwar brauchte er sechs Stunden und zwei Minuten von Start bis Ziel und damit ganze vier Stunden mehr als Sieger Dennis Kimetto. Dafür aber rannte er die komplette Strecke barfuss. Und mit seinem Kreuz auf dem Rücken. Am Montag berichteten verschiedene Berliner Medien über den geheimnisvollen Läufer. Über die Gründe für seine Kostümierung ist demnach nichts bekannt. Wer sich aber einmal durch das Web googelt stößt schnell auf ähnliche Aktionen weltweit. Hier sehen wir einen als Jesus Verkleideten bei einem Lauf in Tokio:

Oder hier in New York:

Offenbar handelt es sich hier um unterschiedliche Männer. Ob die Aktionen einen missionarischen Hintergrund haben oder einfach witzig gemeint sind – wir wissen es nicht. Und wir sind uns sicher, dass der ein oder andere sich an dem als Gottessohn verkleideten Läufer stören wird, schließlich liegt der Blasphemie-Vorwurf nahe. Eines aber steht fest: Den Namen Jesus las man in der Berliner Klatschpresse selten so oft, wie am Montagmorgen nach dem Berlin-Marathon.

{ 0 comments }

Papst-Käppi für 89.050 Euro versteigert

by paparazzi on 25. September 2014

PileolusIm italienischen Fernsehen ist am Mittwochabend ein weißes Käppchen von Papst Franziskus für 89.050 Euro versteigert worden. Im Rahmen der TV-Show “Le Iene” (“Die Hyänen”) ersteigerte ein anonymer Bieter den Pileolus, wie die Kopfbedeckung heißt, über die Auktionsplattform eBay. Der Papst hatte die Kappe im Juni bei einer öffentlichen Audienz auf dem Petersplatz eingetauscht. Ein Mann unter den Zuschauern hatte ihm damals eine identische Bedeckung hingehalten. Der Papst verglich beide Teile und ging auf den Tausch ein. Danach stellte der Mann das Käppchen der Show zur Verfügung. Der Betrag soll an ein katholisches Hilfsprojekt im Kongo gehen.

Foto: Stahlkocher / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

{ 0 comments }

Maria und Jesus als Barbie und Ken

by Schumacher on 24. September 2014

Barbie als Mutter Maria, und Ken als Jesus am Kreuz – Das argentinische Künster-Paar Marianela Perelli und Pool Paolini hat mit ihrer Kunst-Aktion für einiges Aufsehen gesorgt.

Die beiden Künstler haben 33 Barbie- und Ken-Puppen erstellt, die an die Weltreligionen erinnern: Christentum, Judentum, Hinduismus, Islam und Buddhismus. Gezeigt werden die Figuren ab dem 11. Oktober 2014 unter dem Titel „Barbie, The Plastic Religion“ in Buenos Aires. (Die “Christian Post” berichtete)

barbie Foto: facebook/Pool&Marianela

Auf ihrer Facebook-Seite haben die beiden bereits jetzt Fotos von einigen Puppen gepostet: Maria als Barbie-Puppe, und Jesus als Ken. Jesus-Ken ist dabei an ein Kreuz genagelt. Sie schreiben dazu:„Wenn es einen Barbie-Arzt gibt, einen Lehrer und einen Polizisten, warum sollte es dann nicht eine Jungfrau-Maria-Barbie geben?“

Sie stellen aber auch klar: „Wir respektieren alle Traditionen und Religionen, aber unsere Arbeit soll eine Hommage an diese Figuren sein. Wir wollen keine Religion beleidigen.“ Ihre Puppen seien ein Protest gegen eine Welt, „in der wir dafür belohnt werden, gleich zu denken, zu fühlen und uns gleich zu verhalten“.

Obwohl die Ausstellung erst im Oktober eröffnet wird, hätten sich schon jetzt mehrere Galerien gemeldet, die die Puppen ebenfalls ausstellen wollen. Und selbst Anfragen zum Kauf der Puppen gebe es aus der ganzen Welt.

{ 0 comments }