“Noah” als Playmobil-Film

by paparazzi on 16. April 2014

In Anlehnung an den derzeit erfolgreichen Kinofilm “Noah” hat sich das Bistum Essen etwas besonderes überlegt: Mitarbeiter der Kreativabteilung haben die Noah-Geschichte mit Playmobil-Figurgen verfilmt:

Pressesprecher Jens Albers sagte gegenüber der Bild-Zeitung: „Für uns ist es eine Herausforderung, Inhalte in einer Form zu präsentieren, die überraschen und so nicht von der Kirche erwartet werden.“

Essens Bischof Franz Josef Overbeck sagte, das Projekt sei ein Zeichen dafür, dass die Kirche auch medientechnisch neue Wege gehen wolle.

Der Clip besteht übrigens aus über 1.000 Einzelbildern.

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Virales Marketing: „Was ist dir heilig?“

by paparazzi on 15. April 2014

“Schon einmal überlegt, was dir heilig ist? Wofür du alles stehen und liegen lassen würdest? Was deine Zeit, deine Gedanken bestimmt? Was deine Talente in Anspruch nimmt?” Mit diesen Fragen rufen Gerth Medien, der Christival e.V. und das Projekt LIVEWORSHIP zur Beteiligung an einem neuen Online-Portal auf. Unter www.dasistmirheilig.de können Nutzer ein Foto oder Video mit dem, was ihnen heilig ist, hochladen. Auch die Teilnahme per Twitter oder Facebook ist möglich. Die Einsender haben die Chance, mit ihrem Foto Teil einer Collage zu werden, die das Cover eines neuen Albums von LIVEWORSHIP zieren wird. Die Platte erscheint im Juni, ab dem 1. Mai sollen erste Hörproben auf der Homepage verfügbar sein. Ein passender Bildschirmschoner wird ebenfalls angeboten. Laut Verlag sollen Lieder enthalten sein, die im Umfeld des unkonventionellen Lobpreis-Netzwerks LIVEWORSHIP entstanden sind. Im Booklet gibt es eine Reihe geistlicher Impulse von Johannes Müller und Karsten Hüttmann (beide „Christival“-Vorstand 2016). Neben neuen Lobpreis-Songs stehen echte Klassiker und ein Poetry-Part – eine Kurzpredigt in Reimform.

Heilig - Das vorläufige Cover Heilig – Das vorläufige Cover

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Wer in Davidson in North Carolina an der St. Alban´s Episcopal Church vorbeifährt, könnte sich leicht erschrecken. Seit Februar diesen Jahres liegt dort auf einer Parkbank ein Obdachloser. Eingewickelt in eine Decke, ist außer den Füßen nichts von ihm zu sehen. An den freigelegten Füßen erkennt man tiefe Löcher. Es handelt sich um eine ungewöhnliche Jesusdarstellung, die viele Menschen im ersten Augenblick nicht erkennen. Das umgerechnet 16.000 Euro teure Konstrukt vom christlichen Künstler Timothy P.Schmalz soll provozieren und Menschen herausfordern.

Parkbank_Statue

Der Pastor der Kirche, David Buck, erzählte der USA Today: „Es soll die Menschen dazu bringen, über ihr Engagement im Glauben nachzudenken und auf die Not der Obdachlosen im eigenen Land hinweisen“. Er habe viele positive Reaktionen, sowohl von Atheisten als auch von konservativen Christen, erhalten. Doch nicht alle Bewohner von Davidson finden die Skulptur gut. Einige schüchtert der Anblick ein, so auch Cindy Castro Swannack, die die Skulptur für einen echten Obdachlosen hielt und die Polizei informierte. Jesus sei „kein Landstreicher“ und „niemand, der unsere Hilfe braucht“, sagte die Frau gegenüber dem Nachrichtendienst WCNC. Andere Nachbarn empfinden die Skulptur als beleidigende Darstellung des Sohn Gottes. Die Darstellung würde die Nachbarschaft erniedrigen.

Der 65-jährige Pastor respektiert solche Meinungen. Die Gemeinde bekomme aber durch die Skulptur und ihrer Botschaft mehr Authentizität. „Wir wollen uns bewusst machen, dass unser Glaube sich nicht nur durch schöne Gebäude ausdrückt, sondern durch die Pflege und Sorge für die, die weniger Glück im Leben hatten und am Rande der Gesellschaft stehen“. Der Künstler selbst wurde von dem Vers in Matthäus inspiriert, in dem Jesus zu seinen Jüngern sagt: „Ich aber sage euch: Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25, 40) Das Kunstobjekt soll symbolisieren, dass Jesus kaum ein anderes Leben geführt hat als der Mann auf der Parkbank. Im Grunde war Jesus ein Heimatloser hier auf der Erde, so Buck.

Foto: Kat Northern Lights Man (CC BY-NC)

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So glaubt die Hauptstadt

by Jonathan Steinert on 14. April 2014

Berlin 2

Wie glaubt Berlin? Dieser Frage ist der 10. Volontärs-Jahrgang der Evangelischen Journalistenschule in einem multimedialen Projekt nachgegangen. Dafür haben die jungen Journalisten unter anderem mit evangelischen Pfarrern vom Missionsnetzwerk über Ökumene und Patchwork-Religiosität gesprochen. Andere haben ein Schweigekloster, Moscheen und den einzigen Candomblé-Tempel Deutschlands besucht. Mit einer interaktiven Karte und einem Video über die erste Rabbinerin der Welt spüren die Volontäre dem jüdischen Leben in der Hauptstadt nach. Mit Fotostrecken, Infografiken, Filmen, Reportagen und Kurztexten bietet soglaubtberlin.de eine facettenreiche Studie über Religion und Religiosität Berlins.

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Unzertrennlich im Bürgerkrieg

by Jonathan Steinert on 9. April 2014

Der Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik ist kein Religionskrieg zwischen Muslimen und Christen. Das betonen die religiösen Führer des Landes immer wieder – und beweisen selber, dass der Glaube kein Grund ist, sich gegenseitig umzubringen: Im vergangenen Jahr haben anti-muslimische Milizen dem obersten Imam des Landes, Oumar Kobine Layama, mit dem Tod gedroht. Zuflucht fand er beim Oberhaupt der Katholischen Kirche der Republik, Erzbischof Dieudonne Nzapalainga. Später wurde das Haus des Imams abgebrannt – wie die Häuser tausender anderer Muslime. Layama und Nzapalainga sind nun gemeinsam im Land unterwegs, um verfeindete Gruppen zu versöhnen und mit Milizionären zu sprechen. Manche Medien nennen sie „die Unzertrennlichen“ oder „die Zwillinge“, erzählt der Imam einem BBC-Journalisten. Die Geistlichen fürchten, der Konflikt könnte das Land spalten und sich zu einem Krieg entwickeln, an dem sich auch die Nachbarstaaten beteiligen. „Das Land ist in großer Gefahr. Wir müssen alles tun, um das zu vermeiden“, sagt der Imam. Es liegt noch viel Versöhnungsarbeit vor den beiden Freunden.

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Ukraine: Politische Spannungen lassen nicht nach

by paparazzi on 9. April 2014

Ein Bericht aus der Ukraine von Martin und Anja Teubert. Teil 3: Über politische Spannungen und einen plötzlichen Todesfall.

Während in den Nachrichten die Ukraine mal wieder von „weiter hinten“ in die vorderen Schlagzeilen gerückt ist – leider – haben wir eigentlich gar keine Zeit, uns um die leidige Politik zu kümmern. Drei unserer sechs Kinder haben in den vergangenen 7 Tagen mit einem fieberhaften Magen-Darm-Virus gekämpft. Zur Zeit ist es unsere 2-jährige, die nichts bei sich behält, sich aber dennoch nicht krank genug fühlt, um im Bett zu liegen und ihrem Magen eine Pause zu geben. So rotiert die Waschmaschine fortwährend und die Mama (ich) läuft ständig mit Waschlappen und anderen Tüchern durchs Haus. Vorgestern wollte uns ein lieber Bekannter tatsächlich weismachen, dass die vermehrten Grippewellen in diesem Winter auch ein Angriff des Nachbarn im Osten seien, der Viren rüberbringe. Hm, lassen wir das mal so stehen – glauben tun wir das aber nicht wirklich!

Missionarischer Gottesdienst in der Ukraine

Unsere Großen hatten heute ein einschneidendes Erlebnis in der Schule. Ein Schüler einer höheren Klasse hatte gestern einen Herzstillstand und ist gestorben – ein großer Schock für alle, denn in unserer kleinen russischsprachigen Schule mit nur 100 Schülern in 11 Klassen kennt jeder jeden. Im Laufe des Vormittags wurde der Junge im offenen Sarg vor der Schule aufgebahrt, damit die Schüler seiner und der Klasse darunter Abschied nehmen konnten.

Das ist derzeit unser Alltag. Da geht es manchmal unter, was sonst noch im Land läuft. An den Abenden sitzen wir dann doch am Internet oder vor dem Fernseher, um zu wissen, wie die Lage ist. Wir sind erschrocken über die erneuten Berichte aus den grenznahen Großstädten ganz im Osten. Unsere Stadt gehört auch zum Osten, aber wir sind grad an der Grenze und würden uns noch zum pro-ukrainischen Bereich zählen. So ist es auch völlig ruhig hier, zumindest mal oberflächhlich.

Trotzdem wissen wir, dass auch unsere ukrainischen Freunde, Geschwister und Nachbarn sehr beunruhigt sind. Vor einigen Tagen sind etliche Panzer mit Raketenwerfern die nahe Hauptstrasse entlang gefahren, vermutlich in Richtung Grenze. Ein guter Freund arbeitet als Rettungssanitäter und berichtete uns, dass zehn Teams zur Zeit weitergebildet werden, um für den Fall eines Krieges gerüstet zu sein.

In der Gemeinde erzählen uns Geschwister, dass sie die Dokumente ihrer Wohnungen immer für den Notfall bereitliegen haben.

Schön ist zu sehen, wie die Christen im Gebet zusammenstehen. Wöchentlich treffen sich die Gläubigen verschiedener Gemeinden, um auf dem „Maidan“ von Sumy gemeinsam zu beten. Im Februar, als dort demonstriert wurde und es eisig kalt war, wurde den Demonstranten heißer Tee gebracht. In den Gemeinden wird gesammelt, um die Soldaten, die sehr notdürftig untergebracht sind, zu versorgen.

Wir staunen, wie die Christen die Situation nutzen, um auf diese Art die Liebe Jesu weiterzugeben. Unser Gebet ist, dass sich viele Menschen in der Ukraine durch die Not öffnen und fragend werden.

 

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Ukraine: Dankbar für die derzeitige Ruhe

by schubert on 4. April 2014

Anja und Martin Teubert mit ihren Kindern

Ein Bericht aus der Ukraine von Martin und Anja Teubert. Teil 2: Über die plötzliche Evakuierung einer Missionarsfamilie und ihre Rückkehr.

Heute ist es nun genau eine Woche her, dass wir nach unserer vorübergehenden „Evakuierung“ (auch wenn uns das Wort in unserer Situation als etwas übertrieben erscheint) in den Westen des Landes nach Sumy zurückkehren durften. Unser Leben läuft wieder in ganz normalen Bahnen: Schule und Kindergarten sowie Hausaufgaben und Deutsch-Fernkurs für unsere Kinder, Gemeindearbeit und verschiedene andere Aufgaben für meinen Mann. Und die große Familie, Haushalt und Garten für mich.

Immer noch kommt unser Land fast täglich irgendwo in den Nachrichten vor, wenn auch nicht mehr als erste Meldung. Und es geht auch nicht mehr in erster Linie darum, ob und wann es zu einer Invasion und Besetzung oder zum Krieg kommt. Das lässt uns aufatmen!

Erschreckende Selbstverständlichkeit: Töchter reden über Kriegsausbruch

Manchmal hat es uns sehr erschreckt, mit welcher Selbstverständlichkeit unsere beiden ältesten Töchter (11 und 12 Jahre) davon reden, ob und wann der Krieg in unserem Land ausbricht. Wochenlang hatten wir ihnen das ganze Thema verschwiegen, so gut es ging. Aber spätestens, als wir Hals über Kopf abreisen mussten und sie aus der Schule nahmen – mit unbestimmtem Rückkehrdatum -, waren wir ihnen doch eine Erklärung schuldig.

Wir sind sehr dankbar für die augenblickliche Ruhe. Sie tut uns gut und wir genießen den gleichmäßigen Alltag sehr. Ganz aus dem Blick dürfen wir die politische Situation aber doch nicht verlieren. Unsere hiesige Partnermission hat uns dazu aufgefordert, einen persönlichen ausgearbeiteten Evakuierungsplan einzureichen, mit vier konkreten Vorschlägen, wie wir die Stadt im Fall der Fälle verlassen wollen. Was tun, wenn das öffentliche Verkehrsnetz nicht mehr funktionieren sollte, die Flughäfen eventuell zu sind oder manche Straßen blockiert?

Außerdem müssen wir den Notfallkoffer in diesen Tagen neu packen. Nachdem wir für zehn Tage mit zwei Garnituren pro Person auskommen mussten, hatte alles eine Grundreinigung nötig.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war der Gottesdienst am vergangenen Sonntag in unserer Gemeinde. Wir arbeiten hier im Land mit den Baptisten zusammen. Über sie bekommen wir unsere Einladung ins Land, eine Voraussetzung für unser Visum. Sie haben uns herzlichst begrüßt. Für manche schien es fast ein Zeichen zu sein, dass wir wieder da sind. Die Leiterin der Kinder- und Jugendarbeit kam auf uns zu und meinte: „Wie schön, dass Ihr wieder da seid. Dass Ihr wiedergekommen seid kann doch nur ein Zeichen sein, dass alles gut wird!“

Teil 1 “Ukraine: Als sei alles in bester Ordnung” des Berichts in hier zu lesen.

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Jo, ein Rap für den Herrn!

by schubert on 4. April 2014

Jakub Bartczak
Der polnische Priester Jakub Bartczak wirbt auf unkonventionelle Weise fürs Bibellesen. Auf seinem Youtube-Kanal zeigt er sich in den Clips regelmäßig als rappender Missionar. In den Texten geht es um Jesus, das Evangelium und die Heilige Schrift. Mal zeigt er sich offiziell in Soutane mit Priesterkragen, mal lässig im karierten Hemd, aber stets im Auftrag des Herrn.

Bartczak sagt im Gespräch mit Spiegel Online: “Manche Leute, die sich für Religion interessieren, haben oft nicht den Mut, uns Priester anzusprechen. Da ist einfach eine Distanz. Mit Hip Hop zeige ich, dass wir etwas gemeinsam haben. Viele Leute, die Hip Hop mögen, gehen sehr ernsthaft mit ihrem Leben um.” Schon lange vor dem Eintritt ins Priesterseminar hat der rappende Geistliche mit seinem Bruder und Freunden Musik gemacht, sagt der Pole dem Nachrichtensender TVN 24.

Sein Dunstkreis lebt in den Plattenbauten von Breslau, in denen auch er aufgewachsen ist. Die Jugendlichen möchte er in die Kirche holen, und sei es nur, um beim Dreh für seine Clips dabei zu sein oder zu helfen.

In dem Clip “Wolność” geht es um Freiheit:

Bei dem älteren Video “Pismo Święte” fordert Bartczak die Zuhörer auf “Lies die Heilige Schrift”.

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Teuflische Überraschung auf dem Kaffee

by Dina Marquardt on 3. April 2014

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Diese Zeichen servierte ein Verkäufer der Kaffeehaus-Kette Starbucks der amerikanischen Katholikin Megan Pinion auf ihrem Kaffee. Pinion fotografierte die Getränke – besonders das mit der „Zahl des Tieres“, der 666, habe sie entsetzt. Sie teilte mit: „Ich möchte weder seinen (Anm. d. Red: der Verkäufer) Glauben verurteilen, noch ihm seine künstlerische Fähigkeit absprechen.“ Und weiter: „Aber ich verurteile sehr wohl seinen Mangel an Professionalität und Respekt.“

Starbucks entschuldigte sich bei Pinion für das „teuflische“ Getränk.

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April, April!

by paparazzi on 1. April 2014

Wurden Sie heute auch schon von Kollegen, Familienmitgliedern oder Freunden in den April geschickt? Wo der Brauch seinen Ursprung hat, ist nicht endgültig erforscht. Manch einer glaubt, dass er seinen Ursprung in der Bibel hat.

Vor allem der katholische Theologieprofessor Manfred Becker-Huberti hat das Phänomen erforscht. Einen möglichen – und den plausibelsten – Ansatzpunkt sieht er im Wechsel vom julianischen zum gregorianischen Kalender 1564. Der französische König Karl IX. verlegte den Jahresanfang vom April in den Januar. Menschen, die den Jahresbeginn dennoch weiter wie bisher feierten, wurden in den Folgejahren mit Spott bedacht.

Von Pontius zu Pilatus

Je nach Überlieferung ist der 1. April auch der Tag, an dem Jesus Verräter Judas Iskariot Geburtstag hat beziehungsweise gestorben ist. Daraus folgerten viele Menschen, dass es nur ein Unglückstag sein könnte, an dem der Teufel alle Macht hat. Mit Verweis auf Psalm 53, „Die ihm Verfallenen, also diejenigen, die Gott leugnen, sind durch Narrheit gekennzeichnet“, schlussfolgerten sie, dass derjenige, der sich am 1. April als Narr ausgibt, vor den Anfeindungen des Teufels geschützt sei. Das Herumschicken Jesu Christi „von Pontius zu Pilatus“ am Tag seiner Verurteilung, der ein 1. April gewesen sein soll, benennen manche ebenfalls als Ursprung des Brauchs.

In Bayern belegt ist der Brauch, jemanden in den „April zu schicken“ seit dem Jahr 1618 und im übrigen Deutschland seit 1631. Er dürfte jedoch schon sehr viel älter sein. Nicht-biblische Erklärungen gehen davon aus, dass es sich um Reste eines Frühlingsbrauches handelt. Vermutet wird auch die Herleitung vom Narrenfest der Römer, oder dem altindischen Hulifest, bei dem der Winter und seine Dämonen durch Narren vertrieben wurden.

1. April als Spekulationstermin

Auf dem Reichstag in Augsburg war 1530 ein besonderer Münztag für den 1. April festgelegt worden, um Ordnung in das Münzwesen zu bringen. Der Tag wurde zu einem Spekulationstermin. Als der Münztag nicht stattfand, wurden die Spekulanten verspottet und der 1. April zum Narrenfeiertag.

Das österreichische Nachrichtenportal „Die presse.com“ verweist auf den Geschichtsprofessor der Universität Boston, Joseph Boskin. Er hatte 1983 in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP der Weltöffentlichkeit erklärt, dass der Aprilscherz auf den römischen Kaiser Konstantin zurück zu führen sei. Ein Hofnarr habe dem Kaiser vorgehalten, dass Narren besser regieren könnten. Daraufhin habe Konstantin sein Reich für einen Tag einem Hofnarren namens Kugel übergeben. Dieser habe den Tag genutzt und nur Absurdes erlaubt. Mit diesem wissenschaftlichen Glanzstück war Boskin eines gelungen: er hatte alle anderen in den April geschickt. (pro)

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