“Noch nie hat sich ein Jude in einem deutschen Restaurant in die Luft gesprengt”

by schumacher on 4. Februar 2009

Einen wütenden Aufruf an die Moslems dieser Welt, der Menschheit etwas Sinnvolles zu schenken, anstatt Unheil, Terror und Zerstörung anzurichten, hat die arabische Psychologin Wafa Sultan im arabischen Fernsehsender “Al-Dschasira” vorgetragen. Das Fernsehinterview mit der arabisch-amerikanischen Wissenschaftlerin fand bereits am 21. Februar 2006 statt, doch die Organisation zur Beobachtung islamischer Medien des Nahen Ostens MEMRI hat nun den Ausschnitt dokumentiert. Das Video ist online zu sehen.

Wir geben Auszüge aus der sehr beeindruckenden Rede wieder. (Übersetzung und Hervorhebung durch den Autor)

Wafa Sultan:

“Der ‘Clash of Civilizations’ ist kein Kampf zwischen Religionen oder Zivilisationen, sondern zwischen zwei gegenüberstehenden Epochen. Es ist ein Kampf zwischen einer mittelalterlichen Geisteshaltung und einer Geisteshaltung des 21. Jahrhunderts. Es ist ein Kampf zwischen Zivilisation und Rückwärtsgewandheit, zwischen zivilisierten und primitiven Menschen, zwischen Barbarei und Rationalität. Es ist ein Kampf zwischen Freiheit und Unterdrückung, zwischen Demokratie und Diktatur. Es ist ein Kampf zwischen Menschenrechten einerseits und Verletzung dieser Rechte andererseits. Es ist ein Kampf zwischen solchen, die Frauen wie Monster behandeln und solchen, die sie wie menschliche Wesen behandeln. Was wir derzeit sehen, ist kein Kampf der Zivilisationen, denn Zivilisationen kämpfen nicht gegeneinander, sondern sie konkurrieren miteinander.”

Moderator: “Ich entnehmen ihren Worten, dass das, was derzeit passiert, ein Kampf zwischen der Kultur des Westens und der Rückwärtsgewandheit und Ignoranz der Moslems ist?”

Sultan: “Ja, genau das meine ich.”

Moderator: “Wer hat mit dem Konzept des Kampfes der Zivilisationen angefangen? War es nicht Samuel Huntington? Es war jedenfalls nicht Bin Laden. Darüber würde ich gerne mit Ihnen sprechen.”

Sultan: “Die Moslems waren diejenigen, die diesen Begriff zum ersten Mal benutzten. Die Moslems haben mit dem Kampf der Zivilisationen begonnen. Der Prophet des Islam sagte: ‘Mir wurde auferlegt, gegen das Volk zu kämpfen, bis es an Allah und seinen Propheten glaubt.’ Indem die Moslems die Menschen einteilten in Moslems und Nicht-Moslems, und die anderen bekämpften, bis sie ihren Glauben annahmen, begannen sie diesen Kampf, diesen Krieg. Wenn man den Krieg stoppen will, müssen sie ihre islamischen Bücher und Lehren überdenken, die voll davon sind, dass andere zu Ungläubigen erklärt werden und ihnen den Kampf angesagt wird.”

Sultan prangert zugleich an, dass Ungläubige von manchen Moslems zu “Affen und Schweinen” deklariert werden. Christen seien “diejenigen, die Allahs Zorn auf sich geladen haben”. Christen seien nicht etwa “das Volk des Buches”. “Sie sind ein Volk von vielen Büchern. Alle sinnvollen wissenschaftlichen Bücher, die wir heutzutage haben, stammen von ihnen – die Frucht eines freien und kreativen Denkens. Was gibt einem das Recht, zu sagen, sie hätten ‘den Zorn Allahs auf sich geladen’?”

Sie selbst sei weder Christin, Muslima oder Jüdin. “Ich bin ein säkularer Mensch. Ich glaube nicht an das Übernatürliche. Aber ich respektiere das Recht anderer, daran zu glauben.”

Dann schaltet sich ein muslimischer Geistlicher in das Gespräch. “Sind sie eine Ketzerin?”, fragt der.
Sultan antwortet: “Sie können es nennen, wie sie wollen. Ich bin ein säkularer Mensch, der nicht an das Übernatürliche glaubt. (…) Bruder, Sie können an Steine glauben, so lange sie sie nicht auf mich werfen! Sie können anbeten, was immer Sie wollen. Aber der Glaube anderer Menschen geht Sie nichts an. Ob sie nun glauben, dass der Messias Gott ist, Sohn Marias, oder dass Satan Gott ist, Sohn Marias, lasst die Menschen glauben, was sie wollen.

Die Juden haben die Tragödie des Holocaust hinter sich und sie brachten die Welt dazu, sie zu respektieren. Nicht wegen Terror, sondern wegen ihres Wissens. Wegen ihrer Arbeit, nicht weil sie rumschreien und weinen. Die Menschheit verdankt die meisten Entdeckungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse des 19. und 20. Jahrhunderts jüdischen Wissenschaftlern. 15 Millionen Menschen, verstreut über die ganze Erde, haben sich vereinigt und ihre Rechte durch Arbeit und Wissen erlangt. Wir haben noch nie einen Juden gesehen, der sich in einem deutschen Restaurant in die Luft gesprengt hätte. Wir haben noch nie auch nur einen Juden gesehen, der eine Kirche zerstört hätte. Wir haben noch nie auch nur einen Juden gesehen, der durch Mord an Menschen seinen Protest geäußert hätte. Die Moslems haben drei Buddha-Statuen in Schutt und Asche verwandelt. Wir haben noch nie einen Buddhisten gesehen, der eine Moschee niedergebrannt, einen Moslem getötet oder eine Botschaft angezündet hätte. Nur die Moslems verteidigen ihren Glauben, indem sie Kirchen niederbrennen, Menschen töten und Botschaften zerstören. Dieser Weg führt zu keinerlei Ergebnissen. Die Moslems müssen sich fragen, was sie für die Menschheit tun können, bevor sie verlangen können, dass die Menschen sie respektieren.”

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Helmut Zott Februar 10, 2009 um 11:39

“Es ist ein Kampf zwischen solchen, die Frauen wie Monster behandeln und solchen, die sie wie menschliche Wesen behandeln.”

Das Märchen von der „Gleichbewertung der Geschlechter“ im Islam ist ebenso abgedroschen wie falsch. Letztinstanzlich verfügte Allah im Koran die gesetzliche Ungleichbehandlung von Mann und Frau: „Hinsichtlich eurer Kinder hat Allah folgendes verordnet: Männliche Erben sollen so viel haben als zwei weibliche“ (4; 12 nach Ludwig Ullmann). Und an anderer Stelle: „ ..Sind aber zwei Männer nicht zur Stelle, so bestimmt einen Mann und zwei Frauen, die sich eignen, zu Zeugen …“ (2; 283 nach Ludwig Ullmann).
In einem Hadith wird dazu ergänzt, dass der mangelnde Verstand der Frauen der Grund dafür sei.
Es sind zu viele Aussprüche Mohammeds überliefert, in denen Frauenverachtung zum Ausdruck kommt, als dass man sie wegdiskutieren könnte. Ein Beispiel für viele: „Eine gläubige Frau unter den Frauen ist wie ein weißer Rabe unter den Raben. Die Hölle ist für Dummköpfe geschaffen; die Frauen sind die dümmsten unter den Dummköpfen“ (Hindi; Hadith-Nummer 65).
Eine Liste von unreinen Wesen ist bemerkenswert: „Es verderben das Gebet eines Muslims: der Hund, das Schwein, der Jude und die Frau“. Das Gebet des Muslims bleibt allerdings gültig, solange diese „einen Steinwurf entfernt“ vorbeigehen (Abu Dawud, salat 109; Muslim, salat 265). Aber auch der Koran weist in diese Richtung, wenn es in der 64. Sure im 15. Vers heißt: „O ihr Gläubigen, ihr habt an euren Frauen und Kindern einen Feind, darum hütet euch vor ihnen“ (64; 15 nach Ludwig Ullmann). Die Frau, die der Mann nach dem Koran züchtigen darf (4; 35), hat nicht nur nach dem Willen Allahs ihrem Mann, sondern auch der Umma zu dienen, indem man sie heutzutage im „Djihad“, nach dem Motto „Wir gebären euch kaputt“, zur Islamisierung Deutschlands und Europas erfolgreich einsetzt. „Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken“, ließ der algerische Staatspräsident Houari Boumedienne schon 1974 der Welt wissen, und dachte vielleicht an den Ausspruch Mohammeds: „Heiratet und mehrt euch, denn am Jüngsten Tag will ich vor den übrigen Völkern mit euch Staat machen“ (nach Ibn Madja).

schumacher Februar 10, 2009 um 11:53

@Helmut Zott: Danke für die Infos

Helmut Zott Februar 10, 2009 um 12:03

Arzu Toker, eine 1952 in der Türkei geborene und in Köln lebende Schriftstellerin und Journalistin, schrieb in einem Aufsatz, in dem sie sich auf die Schriften von Prof. Dr. Ilhan Arsel und von Truan Dursun bezieht, unter anderem das Folgende, das ein besonderes Licht auf die islamische Wertschätzung der Frau im Allgemeinen und die angebliche Verbesserung der Situation der Frau durch den Islam, wirft:
„Im Osten des Jemen befand sich einst ein Ort namens Hadramut. Dort lebte ein Stamm, dessen Frauen ungeduldig auf eine Nachricht warteten. Als die Nachricht eintraf, malten sie ihre Hände mit Henna an, sie schmückten sich, musizierten und sie tanzten. Etwa 20 Frauen schlossen sich ihnen an. Diese ersehnte Nachricht lautete: Mohammed ist tot. Sie feierten nicht den Tod von Mohammed, der sich zum Propheten ernannt hatte. Sie feierten, weil sie hofften, dass somit die Zeit jenes Systems vorbei sei, das die Frau zum Sexualobjekt degradierte. Denn vor dem Islam besaß die arabische Frau mehr Rechte und Freiheiten, als die Orientalisten und Gläubigen uns weismachen wollen. Sie betrieb Handel, sie ging, wohin sie wollte. Sie zog an, was ihr gefiel. Sie wählte ihren Lebensgefährten selbst. Auch Mohammed wurde von seiner ersten, 14 Jahre älteren Frau zum Ehemann gewählt. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, begnügte er sich nicht damit, den Freiheiten der Frauen und der Gleichberechtigung ein Ende zu setzen. Er erhob die Versklavung der Frau zur göttlichen Ordnung. Den Frauen von Hadramut wurden von Abu Bekr, dem Nachfolger Mohammeds, zur Strafe die Hände und Füße kreuzweise abgehackt, die Zähne gezogen. Wer sie schützen wollte, fand den Tod.“

schumacher Februar 10, 2009 um 12:08

Ich finde es immer erfreulich, wenn – wie hier und an vielen anderen Stellen – auch arabische oder islamische Vertreter gegen ein menschendeindliches Praktizieren des Islam protestieren. Und wenn das dann auch noch in einem arabischen Fernsehsender passiert, zeigt das, dass Kritik im Islam eben auch durchaus erlaubt ist. Das sind wichtige Schritte.

Helmut Zott Februar 10, 2009 um 12:27

Für eine Muslima ist „die Ehe konkret die vertragliche Veräußerung ihrer Sexualität. Während der Laufzeit des Vertrages hat sie die Bedürfnisse ihres Mannes zu befriedigen und sich seinen Launen zu fügen. Beim geringsten Ungehorsam ihrerseits läuft sie Gefahr, den Zorn ihres Mannes zu erregen, der das Recht hat, sie zu schlagen, auszupeitschen oder zu verstoßen“.
Mit diesem Hinweis in seinem Buch „Gabriels Einflüsterungen“ (S. 250) berührt Jaya Gopal den wunden Punkt im islamischen Eheverständnis. Im gleichen Sinne, allerdings in der Ausdrucksweise noch deutlicher, schreibt Ram Swarup: „Betrachten wir die Kommentare der Hidaya (islamischer Rechtskommentar) hinsichtlich der so genannten Morgengabe, so finden wir hier Begriffe aus der Terminologie des Kaufmanns: Entgelt bzw. Lohn, Erwerb und Veräußerung. Es heißt, dass der Leib der Frau oder – in der unverblümten Sprache der Juristen – ihre Geschlechtsteile (bo´oz) die ´Gegenleistung für das Brautgeld` oder den `Gegenstand des Ehekontrakts` darstellen; mit der Eheschließung hat die Frau das Recht auf ihre `Morgengabe`; mit dem Vollzug der Ehe (d.h. des Geschlechtsaktes) gilt die Leistung der Frau, also die Zurverfügungstellung ihres Körpers, d.h. ihrer Geschlechtsteile, als erbracht, und damit hat sie das Anrecht auf die Auszahlung der Vergütung, des Brautgeldes, erworben“ (zitiert nach Jaya Gopal: „Gabriels Einflüsterungen“; S. 272). Erschreckend für christliches und allgemein menschliches Empfinden ist, dass die Ehe, nach diesen Aussagen, im Prinzip eine institutionalisierte Prostitution durch Vertrag darstellt. Ob man darüber hinaus noch zu Allah betet und seinen Segen erfleht oder nicht, ist dabei belanglos. Der Kaufvertrag und die Entmündigung der Frau sind das eigentliche Skandalon, zumal der Muslima dabei sowohl das Recht verweigert wird, den Vertrag rechtskräftig zu unterschreiben, als auch die Freiheit entzogen wurde, sich ihren Ehemann selbst zu wählen. Eine selbstbestimmte Heirat wird perverserweise als „Unzucht“ verurteilt: „Eine Unzüchtige ist die, die selbst heiratet“ (Mishkat-ul-Masabih 27,42). „Aischa berichtete, dass der Prophet sagte: ´Eine Frau, die selbst ohne die Erlaubnis ihres Vormunds heiratet, deren Ehe ist null und nichtig, null und nichtig, null und nichtig`“. Den Rangunterschied zwischen Mann und Frau kann man kaum deutlicher zum Ausdruck bringen, als es Mohammed selbst mit den folgenden Worten getan hat: „Wäre mir aufgetragen worden, jemandem zu gebieten, sich vor einem anderen als Allah zu verneigen, so hätte ich gewiss den Frauen geboten, sich vor ihren Männern zu neigen. (…) Eine Frau kann ihre Pflichten gegen Allah nicht erfüllen, bevor sie nicht zuerst die Pflicht erfüllt hat, die sie ihrem Manne schuldet“ (Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 425).

Helmut Zott Februar 10, 2009 um 12:58

“Die Moslems haben mit dem Kampf der Zivilisationen begonnen.”

Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist der permanente religiöse Krieg zur Unterwerfung Andersdenkender unter das Gesetz Allahs ein Wesenszug des Islams. So erfahren wir folgerichtig aus dem Koran, dass den Muslimen der Kampf gegen die Ungläubigen von Allah anbefohlen wird, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus „djihad“ ausdrückt. „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2. Sure. Zweifellos sind auch die Aussagen im Koran letztlich die Ursache des radikalen Islams und des islamischen Terrorismus unserer Tage. Zum Andern wird der Weltmachtanspruch, wie er heute wieder besonders laut wird, mit der Aussage Mohammeds begründet, dass er von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen wurde, die Menschen zu bekämpfen, bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben. Uneingeschränkt gilt auch bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“ Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der „einzig wahren Religion“.

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