Die Aussage dieses Videos von strenggläubigen Atheisten kann man in etwa so zusammenfassen:
Wenn Ihr Christen weiterhin an ein Leben nach dem Tod glaubt, an einen Designer, der die Welt geschaffen hat, an Heilung durch Gott, an Jesus, der vom Tod auferstanden ist und weitere Dinge, die in der Bibel stehen, dann sind wir nicht mehr bereit, ein Wort mit Euch zu reden. Aber, so heißt es am Ende des Films dann doch noch: Wir haben Euch trotzdem lieb. Nur reden wollen wir eben nicht mehr mit Euch. Weil wir es besser wissen, dass Ihr Euch irrt.
Der Film kommt daher wie ein Brief, den eine Atheistin an ihre Verwandten schreibt. Die nerven sie anscheinend schon seit längerem mit Aufforderungen, doch bitteschön den Glauben an Jesus anzunehmen. Sie ist davon derart genervt, und davon, dass niemand ihren Glauben an die Nichtexistenz Gottes respektiert, dass sie diesen Brief schreibt.
Interessant finde ich die Aussage: Ich habe Euch, liebe Elis, liebe Oma und Opa, und liebe Schwester, zwar trotzdem lieb, aber wenn ihr weiter an diesen Mist aus der Bibel glaubt, “gibt es nichts mehr, worüber wir noch reden könnten”. Also auch nicht über irgendwas anderes mehr? Ist ihnen der Glaube bzw. der Nichtglaube an irgendetwas so wichtig geworden, dass auch die Beziehung zu den (leider gläubigen) nahen Verwandten darunter leiden muss? Toleranz Andersgläubigen gegenüber scheint bei manchen Atheisten kein hohes Gut zu sein.
Manche Atheisten sind moralischer als manche fromme Christen (“Wie kann Gott es zulassen, dass ein mehrfacher Mörder nach einer Bekehrung zu Gott in den Himmel kommt, ein gutes, hart arbeitendes Mitglied unserer Gesellschaft aber nach Gottes Meinung in die Hölle gehört”?) Und manche Atheisten möchten gerne besser wissen, was mit der Welt passieren soll als Gott, an dessen Existenz sie nicht glauben (es kann unmöglich sein, dass Tote auferstehen können, weil: Ich weiß es eben besser).
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Die Angehörigen der Dame scheinen zu der Sorte “Christen” zu gehören, von denen ich, ehrlich gesagt, auch nicht angenervt werden will….;-)
Stimmt schon, da gibt es nicht wenige, die einem den Glauben durch ihr Glauben und an einem Bleiben eher wegtragen.
“Wenn Du glaubst, haben wir uns nichts zu sagen” wäre dann allerdings immer noch das Gegenteil von dem, was Toleranz wirklich meint, oder?
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