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Computer

Jesus auf dem iPhone

by schumacher on 24. Juni 2010

Nun gibt es eine iPhone-App, die die das Leben Jesu näher bringen und Jesus verherrlich soll. Die Firma “DV8 Media” hat “The Life Of Jesus” programmiert, eine englischsprachige App für 3.99 EUR (iTunes).

Sie enthält eine Dokumentation über das Leben Jesu, eine Sammlung der besten christlichen Rockmusik, ein interaktives “Gebets-Spiel” sowie “eine Sammlung von revolutionären interaktiven Features, die dabei helfen, die Lehre Christi zu verstehen und zu verbreiten”. Damit verbunden ist zudem eine christliche Community, über die man angeblich per GPS mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten kann.

“Wir wollten die Geschichte Jesus in die Zeit des 21. Jahrhundert übertragen und seine Lehre mit der technischen Revolution verbinden, die wir erleben”, sagte Geoff Tyson, Chef von “DV8″ laut “Christiannewswire.com.

Ich habe leider kein iPhone zur Hand, ich konnte die App also nicht für Euch testen.

Webseite zur App: www.thelifeofjesus.net

Die App bei iTunes

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Offene Bibel

by schumacher on 1. Oktober 2009

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Die Bibel ist nicht unbedingt immer ein lizenzfreier Text, der frei verwendet werden darf. Die Lutherbibel 1984 zum Beispiel unterliegt bis 2054 dem Copyright der Deutschen Bibelgesellschaft. Die christliche Suchmaschine lukas119.de bietet zwar einen Bibelleseplan an, dessen Text darf jedoch nur die Bibelübersetzungen Luther 1912, Schlachter 1951, Elberfelder 1905 und die Volxbibel verwenden.

Um eine Bibel zu haben, die frei verwendbar ist – etwa auf privaten Homepages oder in Bibel-Software – ruft das Projekt “Offene Bibel” Theologie-Studenten auf, ihre Übersetzungen, die sie ohnehin fürs Studium machen müssen, der “Offenen Bibel” zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse stehen dann unter der “CreativeCommons Attribution-Share Alike 3.0 Unported” und dürfen damit beliebig kopiert und genutzt werden, solange angegeben ist, woher sie kommen. “Zum gemeinschaftlichen Übersetzen sind natürlich alle Studierenden und Absolventen mit den nötigen Hebräisch-/Aramäisch-/Griechischkenntnissen herzlich eingeladen”, heißt es auf der Webseite zum Projekt.

Die Initiatoren sind überzeugt: “Wir glauben, dass die Bibel allen Menschen gehört und deshalb komplett frei verfügbar sein sollte. Jeder Mensch soll Zugriff auf eine moderne deutsche Übersetzung haben können

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Gute kostenlose Bibel für den PC

by schumacher on 24. August 2009

The Word” ist eine sehr gute kostenlose Bibel für Windows.

Man kann die Bibeltexte in verschiedenen Sprachen als Module ebenfalls auf der Webseite herunterladen. Eine sehr große Auswahl steht bereit, von Afrikaans bis Vietnamesisch. Als deutsche Versionen gibt es

  • Bengel NT 1974 (Bengel)
  • Elberfelder Übersetzung von 1871
  • “Neue evangelistische Übersetzung” (NeÜ)
  • Unrevidierte Elberfelder 1905
  • Luther 1545
  • Luther 1912
  • Schlachter Bibel (1951)

Das Programm hat eine Menge Funktionen, die Oberfläche ist aber dennoch einigermaßen übersichtlich (Screenshots) . Man kann denselben Bibeltext in verschiedenen Übersetzungen nebeneinander in Fenstern anordnen. Der Nutzer kann zudem eigene Notizen hinzufügen. Es gibt noch einige weitere Features (wie etwa eine Version für den USB-Stick etc.)

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Christen bei Youtube

by schumacher on 20. Juli 2009

Das amerikanische “Time”-Magazin hat entdeckt, dass Videoplattformen wie Youtube auch von religiösen Menschen genutzt werden, von Pastoren, Rabbinern, Imamen, Gurus und anderen Frommen, und dazu gleich einige Videos vorgestellt.

Zum Beispiel:

Mike Bowen, ein Jugendpastor in North Carolina hat eine Parodie auf den Hit “Lean Like a Cholo” bei Youtube eingestellt: “Act Like a Christian”. “Einen Monat nachdem ich ich das Video ins Netz gestellt hatte, hatte ich 1.000 E-Mails aus der ganzen Welt bekommen”, sagt Bowen.

Eine Gruppe von jungen Christen aus Virginia hat eine Parodie zum Song “Baby Got Back” gemacht: “Baby Got Book”. Es handelt von einem Mädchen, das eine sehr große Bibel hat.


Scott Thies, Leiter einer Baptistengemeinde für Hörgeschädigte in Newport Beach, Kalifornien.

Weitere Videos: eine islamische Konvertitin, ein Endzeitprediger, ein Rabbiner (der auch Witze erzählt), und ein Guru.

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Auch wir hatten kurz über die rigorose Maßnahme der chinesischen Regierung berichtet, bei der süchtige Computer-Kids mit Elektroschocks von ihrer Sucht befreit werden sollten.

Die Medien berichteten darüber in den letzten Wochen vermehrt. Zudem erzählten ehemalige “Patienten”, was sie bei der “Therapie” erlebten. So mussten sie etwa die Therapiesitzungen kniend vor ihren Eltern verbringen und durften über nichts anderes sprechen außer ihrem Bemühen, gegen das eigene Suchtverhalten anzukämpfen. Eine Protestwelle bahnte sich offenbar ihren Weg durch die Medien.

Nun hat das chinesische Gesundheitsministerium eingelenkt. Wie es auf “Pressetext.de” heißt, hat es den sofortigen Stopp der umstrittenen Elektroschocktherapie angeordnet. Wie die Tageszeitung “China Daily” berichtet, argumentiert das Ministerium den aktuellen Schritt in erster Linie mit dem fehlenden Beweis, dass die angewandte Methode überhaupt den gewünschten Erfolg erbringt.

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Ein weiteres Computerspiel zur Evolution

by schumacher on 1. April 2009

“Darwin rocks!” Dieses Motto soll die etwas schleppende Begeisterung für die Evolutionstheorie ankurbeln.

Die VolkswagenStiftung hatte anlässlich des 200. Geburtstages von Charles Darwin einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem zum Motto “Evolution heute” Ideen entwickelt werden sollten. Gewonnen haben Tübinger Evolutionsbiologen um Professor Nico Michiels. Sie haben ein Computerspiel entwickelt, das die Methode der Evolution verdeutlichen soll. Das Computerspiel wird am 3. April 2009 auf der Website www.darwinrocks.de veröffentlicht. Die VolkswagenStiftung förderte das Projekt mit 100.000 Euro.

Aus der Pressemitteilung:

“Startpunkt des Computerspiels ist ein zufällig generierter Ursound. Im Spiel verhalten sich die Musikstücke dann so, wie es auch Tiere und Pflanzen in der Evolution tun. Sie vermehren sich, vererben Eigenschaften, Töne und Instrumente, und immer wieder schleichen sich zufällige Veränderungen, Mutationen ein. Auch paaren können sie sich. In der folgenden Generation trägt dann der “Nachwuchs” der Musik deutlich das Erbe der Eltern, enthält aber auch Neues.”

Das klingt nach einem interessanten Spiel. Die dann folgenden Sätze werfen dann aber nochmal die Frage auf, was das alles genau mit Evolution zu tun hat:

“Der Spieler hört sich die Stücke an und entscheidet, welches ihm gefällt und welches nicht. Entsprechend dieser Wertung vermehren sich die Musikstücke: Die gut klingenden stark, die anderen weniger. So passen sich die Stücke nach und nach dem Geschmack des Hörers an.”

Wie bereits beim Spiel “Spore”, das überall als “Simulation der Evolution” bezeichnet wurde, stellt sich die Frage: Wie kann die Evolution, die auf Zufall und Selektion basiert, simuliert werden, in dem ein mit freiem Willen ausgestatteter Spieler eingreift und lenkt? Die Antwort lautet vermutlich: Der Spieler fungiert hier sozusagen als “Tod”, der “unfitte” Spezies aussterben lässt.

Das Magazin “Factum” kommentierte die Werbekampagne für die Evolutionstheorie so:

“Noch immer glauben sehr viele Menschen nicht an die Evolutionstheorie. Das lässt deren Befürwortern offensichtlich keine Ruhe und sie scheuen keinen Aufwand, um für sie zu werben. Damit ist die Evolutionstheorie weltweit die einzige Theorie, für die Werbung gemacht wird und wohl auch gemacht werden muss um ihr zur Durchsetzung zu verhelfen.

Kritiker der Evolutionstheorie werden fragen, was eine wissenschaftliche Theorie wert ist, für die man Werbung machen muss wie für ein Waschmittel – oder für die man Mission betreiben muss wie für eine Religion. Augenfällig ist, dass das Musikstück, das von den Evolutionswerbern geschaffen wurde, nicht ohne Schöpfer auskam – ebensowenig wie das darauf aufbauende Spiel nicht ohne die schöpferische Leistung der Informatiker und Musiker zustande kam, die seine Funktionsweise intelligent designten.”

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Expertenstreit

by schumacher on 19. März 2009

“Bildschirmgeräte haben in Kinderzimmern nichts verloren. Kinder, die schon früh und intensiv Gewaltspiele konsumierten, sind später deutlich gewalttätiger.”

(Christian Pfeiffer, Leiter des vom Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen)

“Forderungen, Computer generell aus Kinder- und Jugendzimmern zu verbannen, würde ich für unsinnig halten, weil ein Computer ein multimediales Gerät ist, das für alles Mögliche verwendet werden kann. Dazu gehört, Filme abzuspielen, Radio zu hören und zu telefonieren oder Bücher zu lesen.”

(Johannes Fromme, Medienforscher an der Uni Magdeburg)

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In den Tagen nach dem Amoklauf des 17-jährigen Tim diskutieren viele über Ursachen und mögliche Methoden, so etwas zu verhindern. Immer wieder kommt die Sprache dabei auch auf Computerspiele, “Killerspiele”.

Eine aktuelle Umfrage des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (unter Führung von Christian Pfeiffer) kommt zu dem Schluss: Neuntklässler in Deutschland spielen an Schultagen im Durchschnitt 130 Minuten lang am Computer. Das sind 40 Minuten mehr als noch vor vier Jahren.

Der Journalist Alexander Kissler warnt in seinem Weblog davor, die Ursachen für den 15-fachen Mord leichterhand “auf den einen oder anderen Grund zurückzuführen”.

Kissler:

Die ewig gleichen Experten plappern ihr ewig gleiches Erklärungsmantra von gedemütigten Jungs, überforderten Eltern, gefährlichen Killerspielen. Keiner dieser Erklärungsansätze ist in sich komplett falsch, sie erklären aber in der Summe dieses Ereignis gerade nicht. Die Grenze der Lesbarkeit der Welt wurde in Winnenden sichtbar.

Er schließt mit den Worten:

Die Tat von Winnenden bleibt ein irreduzibles Ereignis, das alles Reden darüber ins Stammeln zwingt. Nur drei Wörter verschont das Vakuum: Das Böse ist.

(Alexander Kissler: “Bruder Tim”)

Ähnlich, aber noch konzentrierter auf die Problematik der “Killerspiele”, sieht es ein Kommentator der “Zeit”. Markus Horeld schreibt:

“Getötet hat Tim K. mit einer Pistole – nicht mit der Maustaste. Wer jetzt laut ein Verbot von Killerspielen fordert, ignoriert die Notwendigkeit ganz anderer Debatten.”
(…)
“Tim K. soll seine Zeit am PC mit sogenannten Killerspielen verbracht haben. Das überrascht bei einem Jugendlichen nicht sehr.”
(…)
“Nicht jeder Killerspieler ist ein Killer. Computerspiele, auch gewalthaltige, sind ein Massenphänomen. Vor allem Jungs spielen sie. Wenigstens in dieser Beziehung waren die Amokläufer von Erfurt, Emsdetten und Winnenden Jugendliche wie der Großteil ihrer Altersgenossen auch.”

Der zweifellos vorhandene Reiz von Spielen wie Computerspielen wie “Half-Life”, “Doom” oder “Far Cry” bestehe nicht darin, möglichst viele Gegner zu töten. “Der Kick ist, die eigene Spielfigur am Leben zu halten. Nur so gelangt man ins nächste Level.” Solche Ego-Shooter seien nervenaufreibend, aber vor allem wegen der “Ungewissheit, ob hinter der nächsten Ecke ein fieses Monster sitzt oder nicht” – und nicht wegen eines “Rausches der Gewalt”, so Horeld. “Wer Ego-Shooter Killerspiele nennt, muss konsequenterweise jeden Horrorstreifen als Killerfilm bezeichnen.”

“Die heute meist verbreiteten Shooter (…) sind mehr Schleich- denn Schießspiele. Man robbt möglichst leise durchs Gebüsch, kriecht düstere Flure entlang und hangelt sich an Gebäuden hoch. Ein falscher Tritt, ein versehentlich abgegebener Schuss – Game over.”

Im Kino geht’s ähnlich brutal zu

Horeld plädiert dafür: “Zu sprechen ist aber auch über Gewalt in Fernsehen und Kino. Die letzten beiden James-Bond-Filme zelebrierten Gewalt als probates Mittel der Konfliktlösung. Freigegeben waren die Filme für 12-Jährige. In der TV-Serie 24 morden und foltern Ermittler, als wären Menschenrechte ein Stück Dreck. Freigegeben ist sie ab 16. Wer jetzt lautstark ein Verbot von Killerspielen fordert, blendet diese Debatte aus.”

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Zumindest drei Nutzer des “Micro-Blogging”-Systems Twitter wollen live Kurzmeldungen vom Kongress christlicher Führungskräfte in Düsseldorf schreiben. Der Kongress beginnt am morgigen Donnerstag und geht bis Samstag. Er steht unter dem Titel “Mit Werten in Führung gehen”. Erwartet werden rund 3.000 Teilnehmer.

Twitterer “ekkaleo” (hier sein Blog) hat heute angekündigt, ab sofort live vom Event zu twittern. Seine Nachrichten dazu versieht er mit dem Tag “kcf09″.

Auch Michael Baas (“mbaas“) twittert über seinen Besuch beim “KCF”.

duesiblog” (hier sein Blog) twiitert ebenfalls vom “KCF”.

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Twitter-User verhelfen 17.000 Menschen zu Trinkwasser

by schumacher on 19. Februar 2009

“Wozu soll Twitter denn gut sein?” Diese Frage stellen sich nicht nur viele selbst, sondern auch aktiven Twitterern. (Nebenbei: Wie nennt man im Jargon denn eigentlich Leute, die twittern?)

Dem Aufruf von “Twestival“, Geld für ein Dritte-Welt-Projekt zu spenden, sind zahlreiche Menschen gefolgt. Insgesamt kamen 250.000 Dollar Spendengelder zusammen. Damit kann die Organisation “charity:water” Wasseraufbereitungsprojekte in Uganda, Nordäthiopien und Indien finanzieren. Dadurch können bis zu 17.000 Menschen rund 20 Jahre lang mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Mehr Infos:

Twitter-Community sammelt Geld für charity:water

Twitter-Community spendet 250.000 Dollar

Laut der Mitinitiatorin werde man auch weiterhin auf das Potenzial der Online-Plattform Twitter setzen, dessen “kommunikative Macht” sich sehr sinnvoll dafür eigne, ein stärkeres Bewusstsein für die Trinkwasser-Problematik in der Welt zu schaffen. “Wir alle wissen, dass Twitter ein sehr mächtiges Kommunikationswerkzeug ist. Es kann die Menschen rund um den Globus sofort miteinander verbinden, mobilisieren und informieren”, erklärten die Twestival-Organisatoren.

In jedem Fall ein geniales Beispiel dafür, wozu Twitter nütze sein kann…

Nachtrag:
Jochen Mai von der “Karriere-Bibel” hat eine sehr gute Sammlung mit Links zu teilweise praktischen Twitter-Tools angelegt

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