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Wissenschaft

Einsteins Gott

by schumacher on 20. März 2012

Der Physiker Dr. Thomas Naumann hielt am 8. November 2011 im Einstein Forum in Berlin einen Vortrag zum Thema “Einsteins Dialog mit Gott”. “DeutschlandRadio Wissen” hat den sehr spannenden Vortrag dankenswerter Weise online gestellt.

Naumann spricht über den berühmten Spruch Albert Einsteins “Der Alte würfelt nicht”, über das Gottesbild des bekannten Physikers, über Spinoza und die Bedeutung des Gesetzes im Judentum.

Im Jahr 2001 wurde Naumann zum stellvertretenden Leiter des Forschungsbereichs Zeuthen des DESY und im Jahre 2005 zum Honorarprofessor an der Universität Leipzig berufen.

Physik und Religion – Einsteins Dialog mit Gott (wissen.dradio.de)

 

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NASA: Genesis stimmt mit Forschungsdaten überein

by schumacher on 13. September 2011

Hat die Bibel mit ihrem Bericht über die Erschaffung der Erde Recht? Die Frage wird immer wieder gestellt. Glaubt man einem Bericht von “Christian Newswire”, ist ein NASA-Wissenschaftler angesichts der wissenschaftlichen Daten über die Entstehung der Erde ziemlich beeindruckt von der Übereinstimmung mit Genesis 1.

J. Paul Hutchins hat sich die Daten genauer angesehen, die die beiden Weltraum-Teleskope “Hubble” und “Spitzer” gegeben haben.

In der Bibel (1. Mose 1,1) heißt es:

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (…)

Eine ähnliche Entwicklung scheint es laut neuesten Erkenntnissen tatsächlich bei der Entstehung von Planeten gegeben zu haben. Denn diese formten sich aus einem chaotischen Gemenge von Staub; das alles fand in vollständiger Dunkelheit statt. Dann zogen die entstehenden Planeten all den Staub an, der noch zwischen ihnen und dem nächsten Stern lag (bspw. die Sonne). Und es ward Licht!, könnte man sagen.

www.youtube.com/watch?v=1KMd-5MVF_E

Mehr zur Entstehung von Planeten aus der Sicht der NASA:
http://www.spitzer.caltech.edu/video-audio/691-ssc2004-08v3-Forming-a-Planetary-Gap

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Der bekannte Atheist Christopher Hitchens hat sich offenbar mit dem Wissenschaftler Francis Collins angefreundet, der Christ ist.

Vor zwei Jahren stellten Ärzte bei Hitchens Speiseröhrenkrebs fest. Der ist mittlerweile im schlimmsten Stadium angekommen. Hitchens hat sich freundlich gegenüber der Ansage von Christen geäußert, sie würden für ihn beten. Er ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass dies in keiner Weise seine Einstellung zum Glauben an Gott beeinflussen werde.

Collins war der Leiter das Nationale Human-Genom-Zentrums und ist nun Direktor der Gesundheitsbehörde. Er ist damit mit verantwortlich für die Entwicklung neuer Heilmittel gegen Krebs, die versuchen, die Krankheit auf der Ebene der DNA zu heilen. Collins schrieb außerdem das Buch: “Gott und die Gene. Ein Naturwissenschaftler begründet seinen Glauben.” Hitchens ist Autor des Buches “Der Herr ist kein Hirte. Wie Religion die Welt vergiftet”.

Vor einigen jahren führte Hitchens mit Collins eine Debatte über den Glauben und die Existenz Gottes. In einem Interview mit dem britischen “Telegraph” sagte Hitchens, er und Collins seien gute Freunde geworden, trotz der Unterschieden in den religiösen Überzeugungen (Die “Christian Post” berichtet). “Es ist eine wunderbare Beziehung”, sagte Hitchens. “Ich sage nicht, dass er nicht für mich betet, weil ich denke, dass er es wahrscheinlich tut. Aber er diskutiert nicht mit mir darüber.” Er fügte hinzu: “Er gibt zu, dass seine medizinische Erfahrung keine Kenntnisse über ein Wundermittel umfasst.”

Im vergangenen Jahr fand sogar ein “Tag zum Gebet für Hitchens” statt. In einem Beitrag für die “Washington Post” schrieb Collins damals: “Ich bete weniger für ein übernatürliches Einigreifen, als Arzt habe ich keine Hinweise für solche medizinischen Wunder gesehen. Stattdessen bete ich für Christopher gemäß dem Vers Jakobus 1,5.” Dort heißt es: “Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird sie ihm gegeben werden.”

Hitchens hat gesagt, dass er sich nicht auf seinem Sterbebett zum Glauben bekehren werde, es sei denn, er sei “sehr krank” oder “halb dement, entweder wegen Drogen oder Schmerzen, so dass ich keine Kontrolle mehr über das habe, was ich sage.”

(zum Artikel der  “Christian Post”)

Mehr zum Thema bei pro: Beten für einen Atheisten
und:
Zwei Brüder, zwei Religionen (Dahinter verbirgt sich die interessante Geschichte, dass sich der Bruder von Christopher Hitchens, Peter Hitchens, zum christlichen Glauben bekennt)

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Hatten Schlangen früher Füße?

by schumacher on 9. Februar 2011

Die Zeit” und “Spiegel online” berichteten gestern darüber, dass Schlangen offenbar vor rund 65 Millionen Jahren Beine hatten. Man fand entsprechende Fossilien und vermutet, dass diese Spezies die Vorfahren der heutigen Schlangen sind. “Das frühe Schlangenexemplar war über das Land gekrochen. Im Laufe der Evolution entwickelten sich bei seinen Nachfahren die Beine zurück und die Tiere schlängelten sich fortan nur noch übers Land und durchs Meer.”

Das klingt doch irgendwie vertraut… Was sagt nochmal die Bibel darüber, was Gott zu der Schlange sagte, nachdem sie Eva zum Kosten des Apfels vom Baum der Erkenntnis verführt hatte:

“Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang.” (1.Mose 3,14)

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Schwerkraft gegen Gott

by admin on 3. September 2010

“Ein Schöpfer ist überflüssig”, sagt Stephen Hawking, der derzeit bekannteste lebende Wissenschaftler, in seinem neuen Buch “Der große Entwurf”, das am 9.September erscheinen soll.

Foto: NASA/Wikipedia

In seinem bekanntesten Bestseller “Eine kurze Geschichte der Zeit” schien er Gott als Schöpfer noch zu akzeptieren, nun aber haben ihn neue Theorien davon überzeugt, dass der Urknall wahrscheinlicher sei als ein göttliches Wesen. “Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann das Universum spontan aus dem Nichts entstehen”, schreibt Hawking und nennt das “spontane Schaffenskraft”. Er hat sich nun gänzlich von Religion distanziert. “Die Welt braucht keinen Gott, und wenn es ihn gibt, war er bei der Entstehung des Universums ein unbeteiligter Zeuge…”

Hawkins Physikkenntnisse in allen Ehren, aber bei seiner Schlussfolgerung komme ich nicht mit. Warum muss wissenschaftliche Logik Gott zwingend aus  der Entstehung der Welt zu schieben?

Ich muss da unweigerlich an eine Geschichte denken von Mäusen, die in einem Klavier lebten. Immer wenn diese Mäuse Musik hörten, erzählten sie sich Geschichten vom geheimnisvollen Klavierspieler. Eine kleine Maus wollte es genauer wissen und machte sich auf den Weg nach oben, um den Klavierspieler zu finden, aber alles, was sie fand, waren Drähte und Holzhämmerchen. Mit diesen Neuigkeiten kam sie zu den anderen zurück. Einige waren enttäuscht, aber es galt nun als bewiesen: Musik entsteht durch die Berührung von Holzhämmerchen auf Drähten. Einen Klavierspieler gibt es nicht.

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Tor für die Kreationisten

by schumacher on 29. Juni 2010

Da dürften einige Kreationistenherzen jubeln: Bisher galt es immer als unumstößlich, dass tiefe Canyons wie der Grand Canyon über Millionen von Jahren entstanden sind. Jeder, der etwas dagegen sagte, hatte es nicht gerade leicht, wurde als lächerlich abgestempelt und galt schlimmstenfalls als Kreationist (und eine schlimmere Beleidigung können sich in der Wissenschaft nicht vorstellen). Hans-Joachim Zillmer ist z.B. ein bekannter Vertreter der These, dass viele geologische Formationen nicht in Millionen von Jahren, sondern in wenigen Tagen entstanden sind, wie er in seinem Buch “Die Evolutionslüge” beschreibt. Dabei ist er nicht einmal “fundamentalistischer Christ”.

Nun haben Geologen zugeben müssen, dass derartige Schluchten auch schneller entstehen können. Und zwar binnen weniger Tage. Bibelfeste horchen natürlich auf: der Grand Canyon könnte in wenigen Tagen entstanden sein? Durch eine Sintflut vielleicht?

Das US-Forscherteam hat den Canyon Lake Gorge in Texas untersucht. Der entstand im Jahre 2002 bei einer Sturzflut und ist sieben Meter tief. Offenbar dauerte dies nur drei Tage, sagen die Forscher nun. Auf Basis der Studienergebnisse sollen sich künftig frühzeitliche Mega-Fluten besser rekonstruieren lassen.

“Im Juli des Jahres 2002 brachten sintflutartige (Hervorhebung durch d. A.) Regenfälle den Stausee Canyon Lake Reservoir in Texas zum Überlaufen. (…) Über einen Zeitraum von sechs Wochen ergossen sich gewaltige Wassermassen in das Tal. Neun Menschen kamen während dieser Zeit ums Leben. (…) Drei Tage reichten den Wassermassen aus, um die Klamm auszuwaschen. Bislang wurde angenommen, dass die meisten Canyons über einen Zeitraum von vielen Millionen Jahren entstehen. (…) Nach Ansicht der Wissenschaftler könnten nach dem Vorbild des Canyon Lake Gorge viele Schluchten entstanden sein, wie beispielsweise der 1800 Meter tiefe und 450 Kilometer lange Grand Canyon im Südwesten der USA.”

“Bild der Wissenschaft”: Radikaler Spülgang: Mega-Fluten graben tiefe Canyons in nur wenigen Tagen

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Das Versprechen Gottes im Alten Testament, den Israeliten ein Land zu geben, in dem “Milch und Honig” (etwa 2. Mose 3,8) fließen, scheint eingehalten worden zu sein. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass es tatsächlich vor 3000 Jahren im Nahen Osten Imkereien gab.

“Ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung fand in Tel Rehov im nordisraelischen Jordantal Überreste von Bienen in tönernen Bienenstöcken. (…) Der Begriff ‘Honig’ wurde lange als Umschreibung für süße Früchte interpretiert, denn die Haltung von Honigbienen ist in der Bibel nicht erwähnt. Vor einigen Jahren waren dann die Tonzylinder von Tel Rehov entdeckt und als antike Imkerei gedeutet worden. Der Fund der Bienen-Überreste bestätigt diese Deutung.”

“Süddeutsche Zeitung”: Biblischer Honig

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Gab es den Stern von Bethlehem?

by schumacher on 31. Mai 2010

Es ist zwar noch (lange) nicht Weihnachten, aber diese Ausgabe der Sendung “Alpha Centauri” (BR) ist trotzdem jederzeit interessant.

Das Foto entstand beim Interview mit dem Christlichen Medienmagazin pro

“Gab es den Stern von Bethlehem?” fragt der Astrophysiker Harald Lesch in der Sendung vom Dezember 1999. Die Antwort ist faszinierend. So viel vorweg: Ja, es gab ihn. Und der Astronom Nikolaus Kopernikus hat bereits im 16. Jahrhundert berechnen können, wann er auftrat. (Genau genommen war der “Stern” ein Zusammentreffen von Jupiter und Saturn am Nachthimmel, so die Forscher).

Der Planet Jupiter stand symbolisch für einen König, und Saturn für Israel, und dass beide auch noch im Sternbild der Fische zusammentrafen, hat ebenfalls Bedeutung: denn das stand ebenfalls für die Himmelsrichtung, in von Babylonien aus gesehen Israel lag. Es gab eine Straße, die direkt aus dem Norden nach Bethlehem führte, und so ist die Formulierung aus Matthäus 2,9 (“Der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.”) sehr wahrscheinlich vollkommen zutreffend.

Übrigens: mit Harald Lesch haben wir  für die pro 1/2010 ein Interview geführt: “Ich bin vom Scheitel bis zur Sohle Protestant”

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Geld macht geizig

by schumacher on 29. April 2010

Wer besonders viel verdient, ist weniger großzügig als Normalverdiener. Das will zumindest der Ökonom Nikos Nikiforakis von der Universität Melbourne herausgefunden haben.

Er überprüfte in einem Experiment, welchen Einfluss ein hohes Gehalt auf die Bereitschaft zu teilen hat. Je mehr Menschen verdienen, desto geringer ist der Anteil, den sie anderen weiterzugeben bereit sind.

Allerdings merkt Hans-Theo Normann, Doktorvater von Nikoforakis am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie DICE gegenüber “Pressetext” an: “Ob höheres Einkommen geiziger macht oder Geiz das Einkommen erhöht, kann man aus den Ergebnissen nicht eindeutig schließen. Es ist wie die Henne-Ei-Frage.”

Originalmeldung bei pressetext.de

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Das Archäologische Institut der Universität Hamburg lädt zu einer Konferenz zum Thema “Persönliche Frömmigkeit” im November ein. “Funktion und Bedeutung individueller Gotteskontakte im interdisziplinären Dialog” lautet die Überschrift zur Veranstaltung, die zwischen den 25. und 27. November 2010 in Hamburg stattfindet.

“Das Bedürfnis nach einem individuellen Kontakt mit dem Übernatürlichen war und ist ein immerwährendes Phänomen unserer Gesellschaft”, heißt es in der Ankündigung. “Ein ursprünglich in der Ägyptologie formulierter Begriff veranschaulicht diesen individuellen Gotteskontakt: die ‚Persönlichen Frömmigkeit’. Sie beschreibt das Verlangen des Einzelnen zur Gottesnähe und somit eine ganz eigene Verbindung zwischen dem Mensch und dem Göttlichen. Dieses individuelle Gotterleben kann neben dem Alten Ägypten auch in zahlreichen weiteren antiken und nachantiken Kulturen wie auch in unserer heutigen Zeit festgestellt werden.”

Eingeladen sind Wissenschaftler aus Archäologie, Ägyptologie, Kunstgeschichte oder Geschichtswissenschaften, Kultur-, Religions- und Sozialwissenschaften, Theologen , Ethnologen, Soziologen, Psychologen und Religionswissenschaftler.

Beiträge werden bis zum 1.06.2010 per email an mail@persoenlichefroemmigkeit.de erbeten.

Weitere Informationen unter www.persoenlichefroemmigkeit.de.

(via www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de)

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