Das Video eines 12-jährigen Mädchens aus Toronto hat auf Youtube eine Diskussion um Abtreibung ausgelöst. Die Siebtklässlerin wollte ihren Kurzvortrag bei einem Rede-Wettbewerb in ihrer Schule halten. Man hatte Lia gewarnt, dass das brisante Thema zum Ausschluss vom Wettbewerb führen könne. Ein Jury-Mitglied riet ihr davon ab, den Vortrag zu halten. Doch Lia hielt daran fest.
Um ihren Redebeitrag zu üben, nahm sie sich mit einer Kamera auf, und ihre Eltern stellten das Video ins Internet. Mittlerweile sahen sich fast 300.000 Menschen das flammende Plädoyer gegen Abtreibung an und diskutierten zum Thema.
Lias Lehrerin, die das Recht auf Abtreibung vertritt, sowie die ganze Schule waren dann aber doch so beeindruckt von der Rede, dass sie den Wettbewerb der Schule gewann.
Lias 5-minütiges Plädoyer beginnt mit der Frage: “Was wäre, wenn ich Euch sagen würde, dass jemand anderes darüber bestimmen würde, ob Du lebst oder stirbst? Und das völlig unabhängig davon, was Du bisher getan hast oder in Zukunft tun würdest?” Genau das passiere täglich mit 115.000 Babys. So viele sterben jeden Tag durch Abtreibung. 5.000 jede Stunde. Sie spricht auch über die (emotionalen) Folgen für Eltern, die Kinder abgetrieben haben.
Das Video hatte bisher knapp 280.000 Aufrufe. Über 400 Kommentare wurden hinterlassen. Mittlerweile haben die Eltern, die das Video unter dem Namen “FyreFoxXP” eingestellt hatten, die Kommentarfunktion abgestellt. Es hatte sich zunächst eine Debatte um Für und Wider von Abtreibungen entsponnen. Aber viele beleidigten das 12-jährige Mädchen, so dass die Eltern die Notbremse ziehen mussten.
Den regionalen Wettstreit verlor Lia am Dienstag. Aber sie freut sich darüber, dass ihr Video online zahlreiche Reaktionen ausgelöst hat. Wie es bei “Jesus.ch” heißt, schrieb jemand, dass ihre Tante sich auf das Video hin entschlossen habe, ihr Kind nicht abzutreiben.
(via Jesus.ch / Lifesitenews.com)
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