In seinem ersten Interview seit seinem öffentlichen Gebet bei der Vereidigung von Barack Obama zum Präsidenten der USA rückte Pastor Rick Warren, Autor des Bestellers “Leben mit Vision”, ein Gerücht grade. Er sei nicht Berater von Obama.
“Ich bin ein Freund und Gebetspartner, aber ich bin kein Berater”, sagte Warren am Montag bei “Larry King Live” auf CNN. “Ich bin kein Experte. Das ist nicht meine Augabe. Meine Rolle ist es, Menschen in ihrem persönlichen Leben zu helfen. Ich hab vielen Leitern geholfen, hier vor Ort und in der Welt, und es ging um Familie und persönlichen Stress. Das ist meine Aufgabe, ich bin Pastor.”
Seit der Vereidigung habe Warren nicht mehr mit Obama gesprochenm, aber er glaube, dass der neue Präsident “das Beste tut, was er kann”. Der evangelikale Pastor sagte, es sei wichtig für Obama, eine Kirche zu finden, die zu ihm passe. Im Moment sei er noch auf der Suche nach einer Heimatgemeinde. “Ich finde, es ist wichtig, dass unsere Öffentlichkeit sieht, dass ihre Führer Glauben haben. Das drückt ein wenig Demut aus, die bezeugt: ‘Ich anerkenne, dass ich nicht alles bin’.”
Warren kenne viele Pastoren in Washington und er könne helfen, eine Gemeinde zu finden. “Sag mir, welchen Stil Du willst, und ich nenne Dir eine Kirche, in die Du gehen kannst.”
Joel Osteen: “Obama macht einen guten Job”
Am Dienstag war ein weiterer sehr bekannter evangelikaler Pastor in den USA zu Gast bei “Larry King Live”: Joel Osteen von der Lakewood Gemeinde in Houston, Texas. Das ist die größte Gemeinde in den USA. Zusammen mit seiner Frau Victoria, die Ko-Pastorin in der Gemeinde ist, saß Osteen im Studio.
Auf die Frage von Larry King, wie er Obama finde, sagte Osteen:
“Ich finde, er macht einen ausgezeichneten Job. Ich bin beeindruckt von seinen Fähigkeiten, von seiner Ruhe, von seiner Stärke auch unter Druck. Es sind schwierige Zeiten für ihn.”
Der Glaube Obamas sei ihm wichtig, so Osteen. “Es ist für mich bedeutend, zu wissen, dass er den Herrn liebt, und ich finde es wichtig, dass er Überzeugungen aus seinem Glauben hat.”
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