Auch wir hatten kurz über die rigorose Maßnahme der chinesischen Regierung berichtet, bei der süchtige Computer-Kids mit Elektroschocks von ihrer Sucht befreit werden sollten.
Die Medien berichteten darüber in den letzten Wochen vermehrt. Zudem erzählten ehemalige “Patienten”, was sie bei der “Therapie” erlebten. So mussten sie etwa die Therapiesitzungen kniend vor ihren Eltern verbringen und durften über nichts anderes sprechen außer ihrem Bemühen, gegen das eigene Suchtverhalten anzukämpfen. Eine Protestwelle bahnte sich offenbar ihren Weg durch die Medien.
Nun hat das chinesische Gesundheitsministerium eingelenkt. Wie es auf “Pressetext.de” heißt, hat es den sofortigen Stopp der umstrittenen Elektroschocktherapie angeordnet. Wie die Tageszeitung “China Daily” berichtet, argumentiert das Ministerium den aktuellen Schritt in erster Linie mit dem fehlenden Beweis, dass die angewandte Methode überhaupt den gewünschten Erfolg erbringt.
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