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Der Mensch – zu 50% eine Banane?

by schumacher on 16. November 2009

Um Werbung für sein neues Buch “95 Thesen gegen die Evolution” zu machen, hat sich der schweizer Verein “ProGenesis” einige originelle Plakatmotive einfallen lassen.

50_Prozent_Banane

“Der Mensch – 50 % Banane?” fragt dieser Flyer. Im Innenteil steht folgendes:

Die angebliche Verwandtschaft zwischen Menschen und Affen wird unter anderem darauf zurückgeführt, daß Primaten einen hohen Prozentsatz des genetischen Materials (DNS) mit dem Menschen gemeinsam haben. (…) Unsere DNS ist auch zu etwa 50% identisch mit derjenigen der Banane. Trotzdem behauptet niemand, daß wir zu 50% verwandt seien mit Bananen.
(…)
Wenn wir annehmen, dass der Unterschied im Genom zwischen Menschen und Affen nur 1 Prozent betragen würde, so sind das immerhin 30 Millionen Basenpaare (1% von 3 Milliarden). In 5,5 Millionen Jahren (der postulierten Zeit, in der sich der Mensch aus affenähnlichen Vorfahren entwickelt haben soll) müssten also 30 Millionen Mutationen abgelaufen sein, die zudem stimmig zueinander sind, d.h. sinnvolle Informationen für die Zellen generieren.

Außerdem gibt es noch ein Plakat in der Größe DIN A2, das sämtliche 95 Thesen in Kurzform enthält.

Besonders provokativ ist vielleicht dieses Flyer:

ProGenesis_Finger

Die Antwort auf die Frage, was der Mittelfinger mit Weltanschauung zu tun hat: “In der Regel ist der Mittelfinger der längste Finger der Hand. Dank diesem Finger passen viele Menschen in ein exaktes Quadrat und in einen Kreis. (…) Zwar sind in den vergangenen Jahrzehnten unzählige Fakten bekannt geworden, die ganz klar gegen die Evolutionstheorie sprechen, doch der Glaube an Evolution, Urknall und eine viele Millionen Jahre alte Erde hat sich tief in das Bewusstsein der modernen Gesellschaft eingeprägt.”

Mehr Infos unter www.0095.info.

Übrigens: Das Magazin “Factum” hat sich in seiner neuen Ausgabe auch kritisch mit den 95 Thesen auseinander gesetzt. Die Studiengemeinschaft “Wort und Wissen” etwa kritisiert einige der Thesen als unwissenschaftlich und bedauert, dass der eigentliche wissenschaftliche Anspruch der modernen Evolutionskritik oft über die Thesen hinaus geht.

Das Christliche Medienmagazin pro hat sich vor einigen Wochen ebenfalls mit dem Buch “95 Thesen gegen die Evolution” beschäftigt.

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Keine “unnützen” Organe

by schumacher on 3. August 2009

Mediziner haben immer wieder “unnütze Organe” im menschlichen Körper ausgemacht. Die könne man getrost entfernen, und der Mensch lebe munter weiter. Berühmtestes Beispiel ist vielleicht der Blinddarm. Mittlerweile sind die Forscher weiter und wissen, dass die Natur offenbar doch nicht unnütze Überbleibsel aus evolutionär früheren Phasen übrig gelassen hat, wie man bisher glaubte.

Fast jedes Kind meint heutzutage zu wissen: Der Blinddarm ist ein unnützes Anhängsel, ein Relikt aus der evolutionären Geschichte des Menschen. Das stimmt aber nicht, wie man heute weiß: Er ist in Wahrheit ein Vorratsspeicher für nützliche Bakterien, die bei der Verdauung helfen. Wenn nach einer Durchfallerkrankung der Darm komplett leergeräumt ist, gibt es dort immer noch eine Rettungsreserve an wichtigen Bakterien.

Ein anderes Beispiel für Organe, deren Funktion Wissenschaftler einfach noch nicht verstanden haben und dann einfach als relativ überflüssiges Beiwerk bezeichnen, sind Gliazellen im Gehirn. Man dachte bisher immer, diese Zellen seien lediglich “Stützen” für die eigentlich wichtigen Zellen im Gehirn, die Neuronen. “Glia” ist Griechisch und bedeutet “Leim”. Gliazellen sind neben den Nervenzellen die häufigste Zellsorte im Gehirn. Mittlerweile sieht es so aus, als seien diese vermeintlichen “Klebe-Zellen” nicht nur an höheren Denkprozessen beteiligt, sondern koordinierten sie in vielen Fällen sogar. (Siehe: “Die Gliazellen im Gehirn wurden bislang völlig unterschätzt“.)

Ein weiteres Beispiel für ein ehemahls “nutzloses Organ”, von dem man bisher nicht genau wusste, wofür es gut ist, ist die Milz. Ein Wissenschaftlerteam um Filip Swirski von der Harvard Medical School hat kürzlich festgestellt, dass die Milz eine wichtige Rolle bei der Heilung von Herzerkrankungen spielen könnte. In der Milz befinden sich zehnmal mehr Monozyten (weiße Blutzellen, die wichtig für die Immunabwehr sind) als im Blut des Menschen. “Wenn Sie einen Herzinfarkt erleiden, muss Ihr Herz dies auf geeignete Weise heilen und das ist von den Monozyten abhängig”, erklärt Swirski laut einem Bericht von “Pressetext” (Blinddarm & Co sind doch keine unnötigen Organe).

Auch redundante Blutgefäße hielten Mediziner lange Zeit für überflüssig. Jetzt ahnt man jedoch, dass sie eine wichtige Funktion haben. Diese Nebenleitungen kommen zum Einsatz, wenn die Hauptadern und -venen versperrt oder beschädigt sind.

Jeffrey Laitman, Direktor für Anatomie und funktionelle Morphologie an der Mount Sinai School of Medicine in New York: “Viele Leute sagen, dass man ein Organ entfernen kann, ohne dabei zu sterben. Aber mit dieser Logik sollte man vorsichtig sein. Sie könnten sich ihr linkes Bein abtrennen und trotzdem weiterleben. Sobald jedoch ein Körperteil versetzt oder verändert wird, muss man einen bestimmten Preis dafür bezahlen.”

Es scheint so, als sei der Mensch doch irgendwie nicht ganz so “unperfekt” und mit “überbleibseln” aus früheren phylogenetischen Phasen behaftet, wie viele meinen. Vermeintlich “alte” Organe, die aus evolutionär zurückliegenden Zeiten mitgeschleppt wurden, sind es offenbar doch nicht.

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Ein weiteres Computerspiel zur Evolution

by schumacher on 1. April 2009

“Darwin rocks!” Dieses Motto soll die etwas schleppende Begeisterung für die Evolutionstheorie ankurbeln.

Die VolkswagenStiftung hatte anlässlich des 200. Geburtstages von Charles Darwin einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem zum Motto “Evolution heute” Ideen entwickelt werden sollten. Gewonnen haben Tübinger Evolutionsbiologen um Professor Nico Michiels. Sie haben ein Computerspiel entwickelt, das die Methode der Evolution verdeutlichen soll. Das Computerspiel wird am 3. April 2009 auf der Website www.darwinrocks.de veröffentlicht. Die VolkswagenStiftung förderte das Projekt mit 100.000 Euro.

Aus der Pressemitteilung:

“Startpunkt des Computerspiels ist ein zufällig generierter Ursound. Im Spiel verhalten sich die Musikstücke dann so, wie es auch Tiere und Pflanzen in der Evolution tun. Sie vermehren sich, vererben Eigenschaften, Töne und Instrumente, und immer wieder schleichen sich zufällige Veränderungen, Mutationen ein. Auch paaren können sie sich. In der folgenden Generation trägt dann der “Nachwuchs” der Musik deutlich das Erbe der Eltern, enthält aber auch Neues.”

Das klingt nach einem interessanten Spiel. Die dann folgenden Sätze werfen dann aber nochmal die Frage auf, was das alles genau mit Evolution zu tun hat:

“Der Spieler hört sich die Stücke an und entscheidet, welches ihm gefällt und welches nicht. Entsprechend dieser Wertung vermehren sich die Musikstücke: Die gut klingenden stark, die anderen weniger. So passen sich die Stücke nach und nach dem Geschmack des Hörers an.”

Wie bereits beim Spiel “Spore”, das überall als “Simulation der Evolution” bezeichnet wurde, stellt sich die Frage: Wie kann die Evolution, die auf Zufall und Selektion basiert, simuliert werden, in dem ein mit freiem Willen ausgestatteter Spieler eingreift und lenkt? Die Antwort lautet vermutlich: Der Spieler fungiert hier sozusagen als “Tod”, der “unfitte” Spezies aussterben lässt.

Das Magazin “Factum” kommentierte die Werbekampagne für die Evolutionstheorie so:

“Noch immer glauben sehr viele Menschen nicht an die Evolutionstheorie. Das lässt deren Befürwortern offensichtlich keine Ruhe und sie scheuen keinen Aufwand, um für sie zu werben. Damit ist die Evolutionstheorie weltweit die einzige Theorie, für die Werbung gemacht wird und wohl auch gemacht werden muss um ihr zur Durchsetzung zu verhelfen.

Kritiker der Evolutionstheorie werden fragen, was eine wissenschaftliche Theorie wert ist, für die man Werbung machen muss wie für ein Waschmittel – oder für die man Mission betreiben muss wie für eine Religion. Augenfällig ist, dass das Musikstück, das von den Evolutionswerbern geschaffen wurde, nicht ohne Schöpfer auskam – ebensowenig wie das darauf aufbauende Spiel nicht ohne die schöpferische Leistung der Informatiker und Musiker zustande kam, die seine Funktionsweise intelligent designten.”

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Die “Welt” mutig: 10 Fragen an Evolutionsbiologen

by schumacher on 12. Februar 2009

Interessant: die “Welt” traut sich und spricht zehn Fragen an, die uns die Evolutionsbiologen (noch?) nicht beantworten können. Anlässlich des 200. Geburtstag, den Charles Darwin heute feiern würde, fragt die Zeitung:

1. Warum gibt es eigentlich Sex?

(Der Aufwand eines zweiten, männlichen Geschlechtes rechtfertigt den biologischen Nutzen eigentlich nicht. Im Gegenteil: Die asexuelle Vermehrung wäre doppelt so schnell.)

2. Woher kommen die Blumen?

(Die größte aller Pflanzengruppen ist plötzlich einfach da – es wurde bisher keine Ausgangsgruppe gefunden.)

3. Wie entstand das Leben?

(Leider noch völlig unklar.)

4. Wer war der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Affe?

(Man weiß es leider nicht.)

5. Warum erröten Menschen?

(Nicht wirklich wichtig, aber die Frage ist trotzdem interessant: Warum ist der Mensch der einzige unter allen Primaten, der in bestimmten Situationen rote Farbe im Gesicht bekommt. Wo liegt da der Überlebensvorteil? Bisher gibt es dazu nur Spekulationen.)

6. Warum zeichnet sich die Evolution oft nicht in den Genen ab?

(Beim Affen haben sich 233 Gene perfektioniert. Beim Menschen sind es nur 154. Der Schimpanse trägt weniger Erbgut-Müll mit sich. Kann das erklären, warum Affen von mancher Krankheit verschont bleiben? Keiner Menschenaffe stirbt an Krebs – beim Menschen jeder Fünfte.)

7. Warum bringt die Evolution auch Verlierer hervor?

Beispiel:  die Strumpfbandnatter. Eigentlich hat sie reichlich zu fressen, aber sie mag am liebsten Molche, die für sie kleine Giftbomben sind, denn sie produizieren ein Nervengift. Nach der Mahlzeit ist sie so zugedröhnt, dass sie eine leichte Beute für Vögel ist. Survival of the fittest? “In diesem Fall ist das für Evolutionsbiologen ein Rätsel.”

8. Warum denken Männer anders als Frauen?

(Darwins Evolutionstheorie kann viele Eigenarten der menschlichen Natur nicht erklären. “Viele Details sind erschreckend unklar”, schreibt ein Paläontologe.)

9. Wie entstand unser Gehirn?

(Schwer vorstellbar, dass so etwas Komplexes durch Mutationen, Vervielfältigungen und Selektionen im Gehirn entstehen kann, schreibt ein Wissenschaftler. Ein Kreationismus-Spinner?)

10. Darwin ohne Gene?

(Ein britischer Genetiker hat anhand einer U-Bahn-Fahrt durch London gezeigt, wie Wohnort und Lebenserwartung zusammenhängen. Das Erbgut kann das nicht erklären. Der Oxforder Evolutionsbiologe Richard Dawkins aber meint: “Als einziges Wesen können wir uns gegen die Tyrannei der Gene auflehnen.” Wie aber konnte die Auslese der durchsetzungsfähigsten Gene eine entgegengesetzte Fähigkeit hervorbringen – einen ungehorsamen Organismus?

“Die Welt”: Zehn Fragen, die Charles Darwin nicht beantwortete

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Evolutionsbiologen müssen umdenken. Höhere Tiere haben sich doch nicht aus niederen Tieren entwickelt.

Das jedenfalls steht in einer Meldung, die der “Informationsdienst Wissenschaft” veröffentlicht hat, und die zwar “Zeit online” und die “Rheinische Post” übernommen haben, die aber angesichts ihrer scheinbaren Überraschung eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit erregen müsste. Finde ich.

Dabei muss ich zugeben, dass ich die Meldung in ihrem Kern noch nicht wirklich verstanden habe. Für mich, der ich kein Biologe bin, wirft die Meldung “Evolution: Höhere Tierarten stammen nicht von niederen Spezies ab” viele Fragzeichen auf. (Siehe unten)

Dennoch lohnt sich ein Blick auf das, was die  Wissenschaftler von der “Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover” (TiHo), des “Sackler Institute for Comparative Genomics im American Museum of Natural History” und der “Yale University” herausgefunden haben wollen.

Bislang galt es als selbstverständlich, dass die Evolution der Tiere vom einfachen zum komplexen Tierstamm erfolgte. Die neuen Forschungsarbeiten zeigen jedoch, dass sich die niederen Tiere parallel zu den höheren Tieren entwickelt haben.

(…)

Nach den neuen Erkenntnissen haben sich die niederen Tiere und die höheren Tiere (von Insekten bis Wirbeltieren) dann sehr früh getrennt. Der Vorfahre aller Tiere war das “Urmetazoon”. Es ähnelt den heutigen Placozoa und wird deshalb Placula genannt. Die höheren Tiere leiten sich direkt von diesem Urmetazoon, der Placula, ab und keinesfalls wie bisher angenommen von Schwämmen, Nesseltieren oder gar Rippenquallen. Letztere haben sich parallel zu den höheren Tieren entwickelt und wären nach den neuen Erkenntnissen evolutionäre Sackgassen. “Diese sehr überraschende Parallelentwicklung von niederen und höheren Tieren widerspricht einem bisherigen Grundprinzip evolutionsbiologischen Denkens, nämlich, dass sich komplexere Formen graduell aus einfacheren Formen ableiten.” sagt Professor Schierwater “Hier müssen wir wohl umdenken.”
(Informationsdienst Wissenschaft)

Grund für die Annahme war vor allem das Nervensystem: dass sich laut den bisherigen Annahmen so ein komplexes System wie das Nervensystem zweimal entwickelt haben soll, gilt auf einmal als unschlüssig. Die Nervenzellen der “Cnidaria” und der höheren Tiere (und damit auch der Menschen ) haben sich nach Meinung der Forscher unterschiedlich entwickelt.

Die Ergebnisse der Wissenschaftler stehen in der neuesten Ausgabe des Online-Fachmagazins “PLoS Biology”. Die Publikation ist seit heute (Dienstag, den 27. Januar 2009) unter http://biology.plosjournals.org online einsehbar.

Haben sich höhere Tiere also nicht aus niederen Tieren entwickelt? Wie haben sie sich dann entwickelt? Was wird aus einem “niederen Organismus”, wenn er sich weiterentwickelt? Ein entwickelter niederer Organismus? Biologen anwesend?

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ABC News-Reporterin Cynthia McFadden hat den Noch-US-Präsidenten George W. Bush interviewt. Ein Ausschnitt daraus ist online einsehbar. Mcfadden stellt ihm abschließend ein paar Fragen zu seinem Glauben und zur Bibel.

MCFADDEN: Is it literally true, the Bible?

BUSH: You know. Probably not … No, I’m not a literalist, but I think you can learn a lot from it, but I do think that the New Testament for example is … has got … You know, the important lesson is “God sent a son.”

MCFADDEN: So you can read the Bible…

BUSH: That God in the flesh, that mankind can understand there is a God who is full of grace and that nothing you can do to earn his love. His love is a gift and that in order to draw closer to God and in order to express your appreciation for that love is why you change your behavior.

MCFADDEN: So you can read the Bible and not take it literally. I mean you can — it’s not inconsistent to love the Bible and believe in evolution, say.

BUSH: Yeah, I mean, I do. I mean, evolution is an interesting subject. I happen to believe that evolution doesn’t fully explain the mystery of life and …

MCFADDEN: But do you believe in it?

BUSH: That God created the world, I do, yeah.

MCFADDEN: But what about …

BUSH: Well, I think you can have both. I think evolution can — you’re getting me way out of my lane here. I’m just a simple president. But it’s, I think that God created the earth, created the world; I think the creation of the world is so mysterious it requires something as large as an almighty and I don’t think it’s incompatible with the scientific proof that there is evolution.

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Dawkins: Sarah Palin ist “sehr dumm”

by schumacher on 14. Oktober 2008

Richard Dawkins, passionierter Atheist, hält die republikanische Vize-Präsidentschaftskandidatin für eine “sehr dumme Frau”. Der Grund: Palin bezeichnet sich als wiedergeborene Christin und ist dafür, dass in der Schule neben der Evolutionstheorie auch der Kreationismus behandelt wird.

Dawkins in einem Interview mit dpa:

“Die Frage ist, welchen Kreationismus sie da gelehrt haben will. Dass die Welt auf dem Rücken einer Schildkröte geschaffen wurde? Oder dass die Welt aus einem kosmischen Ei schlüpfte? Wenn es die Bibelgeschichte ist (wonach Gott die Welt erschaffen hat), dann ist das ein Mythos, mit dem sie aufgewachsen ist. Sie ist eine sehr dumme, ignorante Frau.”

Außerdem:

“Evolution ist ein Faktum.”

Aber:

Ich denke, es ist dumm, an etwas zu glauben, nur weil man an etwas glauben will. Wenn jemand an Gott glaubt, nur weil er an Gott glauben will, dann ist das dumm. Wenn er aber andere Gründe hat – zum Beispiel weil er überzeugt ist, dass es Beweise für Gott gibt oder weil er denkt, Gott redet mit ihm – dann ist das etwas anderes.

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Dawkins: Sarah Palin ist “sehr dumm”

by schumacher on 14. Oktober 2008

Richard Dawkins, passionierter Atheist, hält die republikanische Vize-Präsidentschaftskandidatin für eine “sehr dumme Frau”. Der Grund: Palin bezeichnet sich als wiedergeborene Christin und ist dafür, dass in der Schule neben der Evolutionstheorie auch der Kreationismus behandelt wird.

Dawkins in einem Interview mit dpa:

“Die Frage ist, welchen Kreationismus sie da gelehrt haben will. Dass die Welt auf dem Rücken einer Schildkröte geschaffen wurde? Oder dass die Welt aus einem kosmischen Ei schlüpfte? Wenn es die Bibelgeschichte ist (wonach Gott die Welt erschaffen hat), dann ist das ein Mythos, mit dem sie aufgewachsen ist. Sie ist eine sehr dumme, ignorante Frau.”

Außerdem:

“Evolution ist ein Faktum.”

Aber:

Ich denke, es ist dumm, an etwas zu glauben, nur weil man an etwas glauben will. Wenn jemand an Gott glaubt, nur weil er an Gott glauben will, dann ist das dumm. Wenn er aber andere Gründe hat – zum Beispiel weil er überzeugt ist, dass es Beweise für Gott gibt oder weil er denkt, Gott redet mit ihm – dann ist das etwas anderes.

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