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Internet

Christliche Musiker und Bands sollen sich künftig im “Worshipforum” austauschen können. Die Internetseite hat sich zum Ziel gesetzt, Lobpreiskünstler zu vernetzen. Eine Testversion ist nun online.

“Du hast ein Herz für Jesus? Du spielst ein Instrument? Dann bist du herzlich willkommen”, heißt es auf der Internetseite. Künftig soll sie wie eine Art christliches “MySpace” funktionieren. Im Internetportal sollen sich Künstler austauschen, Musikerprofile anlegen, oder nach Lobpreisveranstaltungen oder Musikern suchen können. Außerdem soll die Seite einen Lehrbereich zum Thema Anbetung umfassen.

Dabei wollen die Erfinder gezielt keine bestimmte Denomination oder Konfession ansprechen. Ähnlich halten sie es mit dem Können der Mitglieder: Musik-Anfänger sollen genauso willkommen sein wie Profis. Wir finden: nette Idee.

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Der kurze Text. Das flache Denken?

by schumacher on 16. Dezember 2008

Warum lesen Sie diesen Text? Ist er kurz genug?
Wäre er länger – würden Sie ihn dann trotzdem lesen?

Auf kurze Texte beschränken sich die meisten Internet-Portale. Auf 160 Zeichen ist eine normale SMS beschränkt. Und beim “Micro-Blogging” müssen Gedanken in 140 zeichen gezwängt werden, bevor sie um die Welt gehen.

Schlimm ist das nicht. Aber verändert das “Fast Food”-Schreiben vielleicht unser Denken?

Der 1998 verstorbene deutsche Soziologe Niklas Luhmann bezeichnete die kulturellen Umbrüche, die von der Erfindung der Schrift, des Buchdrucks und der Computerkommunikation ausgegangen sind, als “Katastrophen” im mathematischen Sinne. Die moderne Computertechnik greift nach Ansicht von Luhmann die Autorität der Experten an. Denn mittlerweile hat praktisch jeder die Möglichkeit, die Aussagen von Wissenschaftlern, Journalisten, Unternehmern oder Politikern am eigenen Computer zu überprüfen.

So weit, so gut. Aber mit der Computerkommunikation wird die Eingabe von Daten und das Abrufen von Informationen soweit getrennt, dass keinerlei Identität mehr besteht, sagen Experten. Wer etwas eingibt, weiß nicht, was auf der anderen Seite entnommen wird. Die Autorität der Quelle wird entbehrlich, sie wird durch Technik annulliert. Ebenso entfällt die Möglichkeit, die Absicht einer Mitteilung zu erkennen und daraus Verdacht zu nähren oder sonstige Schlüsse zu ziehen, die zur Annahme oder Ablehnung der Kommunikation führen könnten. Mehr bei “Pressetext“.

“Die neuen Medien beeinflussen auch die Art, wie wir denken”, heißt es da. Diese These stellte schon der Medienwissenschaftler Marshall McLuhan in den 60er-Jahren auf. Der Leser eines Mediums suche heute nach dem schnellen Nutzen, nicht nach dem guten Argument. Lange Texte werden nur wenig goutiert: “Nach zwei, drei Seiten schweife ich ab, werde unruhig und verliere schließlich den Faden. Mein eigensinniges Gehirn wehrt sich gegen den Text”, beschreibt der Wissenschaftler Nicholas Carr seine Selbstbeobachtungen. Das Internet treibt diese Veränderung an.

Die starke Nutzung des Internets fördere eine punktuelle, zeitlich begrenzte Konzentration. “Der Verstand erwartet von mir, dass ich ihm Informationen auf die gleiche Weise zuführe wie das Internet”, berichtet Carr aus seinem Selbstversuch.

Filmregisseure sprechen von “Pfannkuchenmenschen”: “Das Denken wird breiter, aber dafür flacher.”

“Damit digital präsentierte Inhalte von ihren Adressaten überhaupt gefunden werden, wird die Google-Optimierung immer wichtiger. Ein Text muss künftig so aufgebaut sein, dass die Such-Algorithmen ihn finden und möglichst weit oben auf die Trefferliste setzen.”

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Internet-Bandbreite wird knapp

by schumacher on 24. November 2008

Ab dem Jahr 2012 könnte es eng werden im Internet. Internetsurfer werden dann vor allem bei Online-Anwendungen, die eine hohe Bandbreite in Anspruch nehmen, zwar keine “Blackouts”, aber sogenannte “Brownouts” erleben. Das sagen Forscher des Instituts “Nemertes Research“. Sie haben eine Studie über die Zukunft des Internets veröffentlicht.

Bandbreitenintensive Online-Services werden wahrscheinlich nicht mehr zur Zufriedenheit der Anwender funktionieren. Die Infrastruktur des Internet ist einfach nicht mehr der Nachfrage gewachsen. Davon sollen beispielsweise High-Definition Videostreaming oder Peer-to-peer-Filesharing betroffen sein.

Eine Studie aus dem Vorjahr hat dieses Problem bereits für das Jahr 2010 vorhergesagt. “Nemertes” hat nun jedoch die aktuelle Wirtschaftsentwicklung in die Analyse miteinbezogen und die Vorhersage korrigiert.

Falls gegen die drohenden Kapazitätsengpässe nichts unternommen wird, könnte das Internet zu einem abgestuften System werden, prognostiziert die Studie von Nemertes. Jene Unternehmen, die mehr zahlen, erhalten dann eine bessere Netzwerkinfrastruktur, die sicherstellt, dass ihre Inhalte schneller transportiert werden als die von anderen.

(via Pressetext)

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Internet fördert Kommunikation in Familien

by schumacher on 20. Oktober 2008

Anders als das Medium Fernsehen fördert die Nutzung des Webs eher die Gesprächskultur zwischen Familienmitgliedern als dass es ihr schadet. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des “Pew Internet & American Life Project“. Darüber berichtet “Pressetext”.

Die Forscher untersuchten, wie sich Internet, Computer und Handys auf das Zusammenleben auswirken. “Wir waren erstaunt zu sehen, dass viele Familien das Internet als Ort nutzen, um Erfahrungen auszutauschen”, sagt Tracy Kennedy, Autorin des Berichts “Networked Families”. Die Wissenschaftler hatten 2.252 US-Amerikaner befragt.

Mehr als 50 Prozent gehen mehrmals pro Woche gemeinsam mit einer zweiten Person online. 47 Prozent sagen, die Verbreitung von neuen Technologien habe die Qualität der Kommunikation innerhalb der Familie verbessert. In etwa ähnlich viele Befragte geben an, es habe sich nichts geändert.

Ein Viertel der Erwachsenen sagt, die Familienangehörigen seien sich heute näher als zur Zeit ihrer Jugend. Das Bild des typischen asozialen Computerfreaks trifft laut der Studie nicht auf die Allgemeinheit der Internetnutzer zu. Aus der Studie geht auch hervor, dass das Fernsehen weiterhin Nutzer an das Web verliert.

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Internet-Surfen gut für die grauen Zellen

by schumacher on 15. Oktober 2008

Wer im Internet surft, tut seinem Gehirn was Gutes. Zumindest wirkt es sich laut Forschern der University of California in Los Angeles (UCLA) positiv auf das Leistungsvermögen des Gehirns der Nutzer aus. Vor allem bei älteren Menschen hätten verschiedene Tests positive Effekte der Webnutzung bestätigt. Das berichtet “pressetext“.

Das Surfen im Netz könne dem verringerten Leistungsvermögen des Gehirns entgegengewirken, das ab einem gewissen Alter auftritt wie etwa ein schlechtes Gedächtnis oder eine langsamere Verarbeitungsgeschwindigkeit. Menschen mittleren und hohen Alters könnten das Surfen im Web als Trainingsmethode einsetzen, um einer späteren Reduktion des Leistungsvermögens des eigenen Gehirns rechtzeitig vorzubeugen.

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Zehn Gebote für christliche Internet-Nutzer

by schumacher on 2. Oktober 2008

Die Evangelische Allianz Großbritanniens hat zehn Regeln für das richtige Verhalten im Internet veröffentlicht. (epd und Netzeitung berichteten darüber).

Veröffentlicht wurden die Zehn Internet-Gebote von der Evangelischen Allianz Großbritanniens. Sie wurden von einer Gruppe von Internetnutzern im Alter von 18 bis 87 Jahren erstellt. Vorbild waren neben den biblischen Zehn Geboten die 1846 von der Allianz veröffentlichten Leitlinien zur Zusammenarbeit und zum Umgang mit Meinungsverschiedenheiten.

1. Du sollst deinen Blog nicht über deine Echtheit stellen.
2. Du sollst aus deinem Blog keinen Götzen machen.
3. Du sollst deine Anonymität durch den Benutzernamen nicht missbrauchen, um zu sündigen.
4. Denke an das Sabbatgebot, indem du deinen Blog einen Tag ruhen lässt.
5. Erkenne deine Mit-Blogger an und gib ihren Fehler keine allzu große Aufmerksamkeit.
6. Du sollst von niemandem die Ehre, das Ansehen oder die Gefühle verletzen.
7. Du sollst Internet nicht dazu benutzen, Ehebruch im Kopf zu begehen.
8. Du sollst nicht den Inhalt eines anderen Bloggers stehlen.
9. Du sollst kein falsches Zeugnis gegenüber anderen geben.
10. Du sollst nicht den Erfolg von anderen Blogs begehren. Sei zufrieden mit deinem eigenen Inhalt.

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