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Jesus

Jesus im Sommer geboren?

by anna on 10. Dezember 2008

Sollten wir Weihnachten im Juni feiern? Vertrauen wir dem australischen Astronomen Dave Reneke, müssten wir das beschauliche Winterfest wohl in den Sommer verlegen. Wie die Zeitung “Daily Telegraph” berichtet, errechnete Reneke, wie die Sterne vor 2000 Jahren gestanden haben müssen und meint: Das Phänomen des Weihnachtssterns hatten die biblischen “drei Weisen” Venus und Jupiter zu verdanken.

Im Sommer des Jahres zwei vor Christus hätten die beiden Planeten ungewöhnlich nah beieinander gestanden. Diese Konstellation habe wie ein sehr heller Stern gewirkt. Folglich sei Jesus zwei Jahre älter als bisher gedacht. Seinen Geburtstag konnte der Forscher laut “Telegraph” auch datieren: Den 17. Juni.

Bei seinen Recherchen nutzte der Astronom das Matthäus Evangelium als Referenz. Die planetare Annäherung von Venus und Jupiter sei laut Reneke “die überzeugendste  Erklärung” für die Geschichte vom Weihnachtsstern, die er bis dato gesehen habe.

Reneke betonte, seine Forschungen seien kein Angriff auf die Religion: “Immer wenn wir Wissenschaft und Religion mischen, ärgert das manche Leute. In diesem Fall kann es aber den Glauben der Menschen stärken.”

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Ein Drittel der Briten glauben an Jungfrauengeburt

by schumacher on 9. Dezember 2008

Mehr als ein Drittel der Briten glaubt daran, dass Maria wie in der Bibel beschrieben als Jungfrau durch den Heiligen Geist schwanger wurde. Das ergab eine Umfrage des theologischen Think Tanks “Theos“.

34 Prozent der Befragten fanden, die Aussage “Jesus wurde von einer Jungfrau Maria geboren” sei historisch vertretbar. Nur 32 Prozent sagten, sie hielten dies für erfunden. Dabei waren mehr Frauen davon überzeugt, dass Maria bei der Geburt Jesu eine Jungfrau war (nämlich 39 Prozent) als Männer (29 Prozent).

Es nahmen 1.005 Erwachsene and er Umfrage teil.

(via “Christian Today”)

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Hessen googeln Jesus

by anna on 4. Dezember 2008

Da sitzen wir, tagaus und tagein, in unserer schönen pro-Redaktion im hessischen Wetzlar, versuchen christliche Nachrichten an Mann und Frau zu bringen, und ahnen nichts von dem Jesus-Boom in unserem schönen Bundesland. Eine Statistik der Suchmaschine “Google” zeigt: In Zeiten der Krise googeln die Hessen überdurchschnittlich häufig nach dem Begriff “Jesus”.

Ausgewertet wurden die Begriffe, die in September und Oktober innerhalb der Suchfunktion besonders angestiegen waren. Während die Nordrhein-Westfalen in Zeiten der Finanzkrise pragmatisch nach “Auto verkaufen” und “Fahrrad” suchten und die Thüringer und Sachsen sich mit den Begriffen “Hochzeit”, “Schwangerschaft” und “Arbeitsplatz” familien- und sicherheitsversessen zeigten, fahndeten die Hessen fleißig nach dem Gottessohn.

Einziger Kratzer der Statistik: Fast ebenso häufig informierten sie sich über “Tarot”. Hier also der Aufruf an alle hessischen Nachbarn: In der langweiligen Mittagspause heißt es in die Tasten hauen und “Jesus” goggeln. Auf dass wir die schief werdende Statistik wieder gerade rücken und das Christentum, zumindest bei diesem digital-postmodernen Kampf, gegen die Esoterik siegt.

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In der Kneipe Jesus begegnen

by anna on 4. Dezember 2008

Den Gottesdienst von der Theke aus erleben? Was seltsam klingt, wird in Großbritannien Realität.Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, hält die Kirche St. Matthew’s im schottischen Perth ihren diesjährigen Weihnachtsgottesdienst in einem Pub.

Gäste in der Lokalität «Capital Asset» sind eingeladen, am Heiligabend das Bierpint gegen ein Liederbuch einzutauschen und am Gottesdienst teilzunehmen. “Es gibt vielleicht manchen in der Gemeinde, der ein bisschen skeptisch ist. Aber bisher hat sich niemand bei mir gemeldet”, erklärte Pfarrer Scott Burton.

Jesus, so die Kirche, sei gekommen, um “unter den Menschen zu weilen – wo immer sie auch seien.” Das schließt die Kneipe definitiv ein.

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Doku: Bob Dylans christliche Jahre

by schumacher on 29. Oktober 2008

Dass Bob Dylan eine “christliche Phase” hatte, ist teilweise bekannt. Der gebürtige Jude, der ursprünglich Robert Allen Zimmerman hieß, bekehrte sich 1978. Ob diese “Phase” nun abgeklungen ist oder ob Bob Dylan weiterhin überzeugter Christ ist, wird von Fans m(it)unter diskutiert.

Der 67-Jährige ist kreativ wie nie – mit eigenem Buch, regelmäßigen neuen und erfolgreichen Alben und seiner “never ending tour”. Seine Songs zeichnen sich vor allem textlich durch Tiefe und Aussagekraft aus. Fast regelmäßig fällt der Name Bob Dylan bei der Suche nach dem Träger des Literaturnobelpreises.

Nun hat Regisseur Joel Gilbert eine Dokumentation veröffentlicht, die besonders die Jahre in Dylans Leben beleuchtet, in denen der Singer-Songwriter den christlichen Glauben in den Mittelpunkt stellte. Der Sänger, der sonst kaum ein Wort auf der Bühne sprach (und spricht), predigte auf einmal wie ein Wasserfall – und vergraulte viele ehemalige Fans. “Bob Dylan’s Jesus Years: Busy Being Born … Again!” heißt der Film, der am heutigen Mittwoch herausgekommen ist. Zu Wort kommen Weggefährten aus dieser Zeit, Dylan selbst ist nicht zu sehen. So wurde etwa Bill Dwyer interviewt, der Pastor der Vineyard-Gemeinde, der sich um Dylan nach dessen Bekehrung kümmerte. Ebenso Regina McCrary, Sängerin des Background-Chores, Spooner Oldham, Keyboarder, der Produzent Jerry Wexler, Mitch Glaser, Gründungsmitglied der Gruppe “Jews for Jesus”.

Das Christliche Medienmagazin pro wird mit Sicherheit demnächst eine Rezension zum Film bringen – die DVD ist bereits bestellt.
Eine erste Rezension zum Film gibt es bei “Christianity today”.

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