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Kino

Insider-Wissen für Kino-Fans

by schumacher on 30. April 2009

Hollywood-Schauspielerin Natalie Portman hat eine Internetseite gestartet, auf der Filmfans erfahren, wie es beim Film zugeht. Unter www.makingof.com können Filmschaffende – vom Kabelträger bis zum Regisseur – Hintergrundinfos der Öffentlichkeit mitteilen.

Die neue Webseite rief Portman (“Léon”, “Star Wars”, ) zusammen mit ihrer Beraterin Christine Aylward ins Leben. Wie “Kino.de” berichtet, sagte die Schauspielerin: “Ich hatte immer das Gefühl, dass Fans beim Besuchen meiner eigenen Website nicht nur Informationen über mich selbst haben wollten, sondern auch über die Arbeit am Filmset.”

Aktuell erhalten User der Seite unter anderem Insiderinfos über “Illuminati”-Regisseur Ron Howard, bekannte Schauspieler wie Billy Bob Thornton oder Filme wie “Ein Quantum Trost”.

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Danny Boyle, der Regisseur des Films “Slumdog Millionaire“, der Sonntagabend gleich 8 Oscars gewonnen hat, wollte früher einmal Priester werden. Das sagte er der britischen Zeitung “Telegraph”.

Als er jünger gewesen war, habe er dies “ernthaft in Erwägung gezogen”, berichtet Boyle, der auch für den Film “Trainspotting” (1996) Regie geführt hatte. Boyle erhielt am Sonntag den Oscar für die beste Regie.  ”Slumdog Millionaire” erhielt außerdem Oscars für den besten Film, das beste adaptierte Drehbuch, die beste Kameraführung, den besten Schnitt, die besten Toneffekte, den besten Filmsong und die beste Filmmusik.

Boyle wurde in Radcliffe, Lancashire, von irischen Katholiken geboren. Im Alter von 14 besuchte er ein Priesterseminar. Das verließ er jedoch wieder, als ein Priester ihm sagte, das Amt sei wahrscheinlich nicht das Richtige für ihn.  ”Ob er mich vor dem Priesteramt schützen wollte oder das Priesteramt vor mir, weiß ich nicht”, sagt Boyle im Interview. “Aber seht bald danach begann ich mit Dramen.”

“Slumdog Millionaire” ist ein Film, der von einem indischen Jungen erzählt, der es bis in die indische Ausgabe der Sendung “Wer wird Millionär” schafft. Er wuchs in einem Slum in Mumbai und unter widrigen Umständen auf. Dennoch schafft er es, alle Fragen in der Quiz-Show zu beantworten. Kein Wunder, dass die Fernsehleute ihm misstrauen und meinen, er habe gemogelt…

Irgendwie kann man also froh sein, dass Boyle den richtigen Rat bekommen hat und nicht Priester geworden ist, sondern Filmemacher.

(via “Christiantoday”)

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“Sieben Leben” – gesehen

by schumacher on 26. Januar 2009

Mittlerweile habe ich auch den Film “Sieben Leben” mit Will Smith gesehen. Ich fand ihn ziemlich gut. An anderer Stelle hatte ich ja aufgerufen, sich zu melden, wenn jemand den Film gesehen hat. Danke für die Eindrücke.

Ben Thomas (Will Smith) entdeckt seine Passion dafür, anderen etwas zu geben. Er will schenken, weil sein altes Leben als selbstsüchtiger, wohlhabender Jüngling keinen Sinn hatte, und er im Geben einen neuen Sinn findet. Er erduldet Schmerzen für andere und opfert sich schließlich ganz,  weil seine Körperteile von anderen dringender gebraucht werden als von ihm. So kann man die Story wohl zusammenfassen. Allerdings ist es die Einstellung Ben, die so beeindruckt.

Ich finde, der Film ist ein perfektes Beispiel dafür, wie nicht-christliches Kino Christen beeindrucken und weiterbringen kann (ich glaube, das etwas alte Wort dafür lautet “erbauend”).

Sicherlich verlangt Gott von niemandem, es Ben Thomas nachzutun und seinen Körper Stück für Stück zu spenden. Und so plump ist die Realität wohl auch nicht, dass man einem Menschen sein vollkommenes Glück schenkt, indem man ihm ein bestimmtes Körperteil spendet (oder?). Und auch beim Spender liegt im Spenden vielleicht nicht das vollkommene Glück.

Aber darum geht es auch nicht im Film. Es ist wohl eher die Fähigkeit von Ben, zu erkennen, was andere brauchen, und dann keine Kosten und Mühen zu scheuen, ihm genau das zu geben. Das zeigt zum Beispiel das Geschenk, das Ben Emily macht (er repariert der schwer kranken jungen Frau unter anderem eine seit langem defekte Druckermaschine, die Emily viel bedeutet). Um was es im Film eigentlich geht, ist die innere Einstellung, die für das Prinzip Geben nötig ist.

Was mich an solchen Filmen allerdings (unwesentlich) stört, ist das Konzept: “Er ist ein guter Mensch”.  Ben Thomas beobachtet seine möglichen Kandidaten eine zeitlang und urteilt dann, ob sie seine Organ-Spende auch verdienen oder nicht. Sind Menschen so einfach gestrickt, dass man sie in “gute” und “schlechte” Menschen einteilen kann? Wie gut, dass Organ-Spenden größtenteils anonym passieren.

Auf jeden Fall ein sehenswerter Film, dessen Spannungsbogen  dem Kino-Besucher allerdings etwas Geduld abverlangt. Der Spannungsbogen steigt nämlich erst in den letzten 20 Minuten so richtig an. Vorher hatte ich schon das Gefühl, mich mit dem Film total vertan zu haben.

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Jesus.de: Umfrage zu Filmen und Kino

by schumacher on 12. Januar 2009

Guckst Du gerne Filme?
Jesus.de führt derzeit eine Umfrage zu Filmen und Kino durch.

“Es geht um Genre-Vorlieben, das Fernsehprogramm, um den Umgang mit Erotik und Gewalt, um christliches Fernsehen und um die Frage, was Filmvorstellungen in christlichen Medien leisten sollten.”

zur Umfrage

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Kaum Weihnachten im Kino

by schumacher on 19. Dezember 2008

In den deutschen Kinos sind Weihnachtsthemen in diesem Jahr kaum vertreten. Sagen Kino-Experten.

Während in den Vorjahren in der Adventszeit meist jeweils eine Handvoll Filme mit direktem Bezug zum Weihnachtsfest in den Kinos anliefen, findet sich in diesem Jahr nur ein einziger weihnachtlicher Spielfilm in den Spielplänen. In der US-Komödie “Mein Schatz, unsere Familie und ich” geben Reese Witherspoon und Vince Vaughn zwei Yuppies, die das hohe Fest lieber auf den Fidschi-Inseln verbringen als bei ihren langweiligen Familien.

Das berichtet die Presseagentur ddp.

Kino-Experte Andreas Kramer sieht eine Ursache für die Weihnachtsfilmflaute in dem Trend, dass die herkömmlichen Grenzen zwischen den Filmgenres sich zunehmend auflösen. “Deshalb wird es schwieriger, ein Thema wie Weihnachten im Kinofilm zu transportieren”, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Verbands HDF Kino. “Filme sind in ihrer Emotionalität heutzutage so weit gestreut, dass sie überall hinpassen”, so Kramer.

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“In sieben Tagen hat Gott die Welt erschaffen.” Mit diesen Worten beginnt der aktuelle Trailer für den Film “Seven Pounds“. Darin spielt Will Smith einen Mann namens Ben Thomas, der das Leben von sieben Menschen verändern will, bevor er sich selbst umbringt. Er läuft in den USA ab 19. Dezember in den Kinos.

“Sieben Taten, die zu einer Wahrheit führen”, heißt es im Trailer zum Film, der vielversprechend aussieht.

Ben arbeitet für die Bundessteuerbehörde IRS, ist jedoch zutiefst deprimiert, unter anderem weil seine Frau gestorben ist. Er will Selbstmord begehen, doch zuvor will er sieben wildfremden Menschen helfen. Als er Emily (Rosario Dawson – “Death Proof”) begegnet, verliebt er sich in sie, und sein Plan, sich umzubringen, gerät ins Wanken. Woody Harrelson (“Natural Born Killers”) spielt einen blinden Pianisten. In Deutschland läuft der Film unter dem Titel “Sieben Leben” am 8. Januar an.

“Seven Pounds” stammt vom selben Regisseur, der auch “Das Streben nach Glück” (2006) gemacht hat, in dem sich Will Smith von einem Obdachlosen zu einem Börsenhändler hocharbeitet.

Wenn jemand den Film sieht, gerne Bescheid sagen. Wir würden uns über ein erstes Statement freuen.

(Update: inzwischen habe ich den Film selbst gesehen. Ein Kommentar)

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Eine steile These vertreten laut dem Evangelischen Pressedienst (epd) einige Film-Experten, die am Mittwochabend an einem Podiumsgespräch der Universität Freiburg teilgenommen hatten: ohne die Tradition des Protestantismus sei das aktuelle Kino nicht denkbar.

Der Feuilletonchef der Wochenzeitung “Die Zeit“,  Jens Jessen, sagte demnach, historische Entwicklungen in der Literatur wie der Übergang zur Klassik und zur Romantik sei in manchen katholisch geprägten Ländern “nicht gelaufen”. Mit Protestantismus werde eine “hochgezüchtete Innerlichkeit” und Bürgerlichkeit verbunden, so Jessen weiter. Beispielsweise Ironie “kann man sich nicht ohne Protestantismus vorstellen”.

Die Literaturwissenschaftlerin Margrit Frölich bezweifelte die Existenz eines protestantischen Films. Wenn es einen solchen gäbe, wäre er schlecht, so die Expertin. Frölich machte aber deutlich, dass die Kirche sich mit dem Film beschäftige und er ein Medium der Zeitdiagnose sei.

Filmkritiker Karsten Visarius vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik sagte, das christliche Verbot, sich ein Bildnis zu machen, habe Spuren im Film hinterlassen. In einem früheren Symposion habe ein Experte dargestellt, das Kino sei der “Triumph protestantischer Bilderstürmerei”, weil jedes neue Bild vom voraus gegangenen vernichtet werde.

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Billy Graham-Film lief an

by schumacher on 14. Oktober 2008

Der Film über den Evangelisten Billy Graham ist am Wochenende in den USA angelaufen. “Billy: The Early Years” lief in 282 Kinos in 15 Staaten der USA. In drei Wochen feiert Graham seinen 90. Geburtstag. Der junge Graham wird gespielt vom 21-jährigen Schauspieler Armie Hammer. Ob und wann der Film auch in Deutschland läuft, ist noch nicht bekannt.

Mehr Informationen und Trailer gibt es unter www.billytheearlyyears.com

(via “Christian Post“)

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Filme für Christen?

by schumacher on 1. Oktober 2008

Im Blog “soomah” hat sich vor ein paar Tagen eine Diskussion entsponnen, in der es um Kinofilme geht, die “jungen Erwachsenen (16-25) die Augen aufmachen über die Welt, soziale Mißstände, Sinn des Lebens, Partner- und Berufswahl usw.”

Also keine christlichen Filme sind gesucht, sondern “unterhaltende, und dennoch tiefgründige und sinnvolle”.

In den Kommentaren haben Leser bereits einige Filmtitel aufgelistet, die für Christen bzw. Jugendgruppen sinnvoll sein könnten.

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