Immer mehr Menschen machen Urlaub im Kloster. Dabei steht das Spirituelle nicht unbedingt im Mittelpunkt. Vom neuen Trend berichtet die österreichische Zeitung “Der Standard”.
Sich in Askese üben, tageweise. Ein bisschen Kurzzeit-Auszeit hinter Klostermauern nehmen. Oder schlicht eine günstige „Bed & Breakfast“-Möglichkeit suchen. Die Motive mögen verschieden sein, gemeinsam führen sie dazu, dass „Urlaub im Kloster“ derzeit so gefragt ist, dass viele Ordensgemeinschaften in Österreich regelrecht überrannt werden.
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Der Verein „Klösterreich“ bemüht sich seit bald zehn Jahren darum, Klöster als Urlaubsziel zu bewerben. Immer öfter sind es auch „normale“ Urlauber, die im Kloster schlicht eine günstige Pension sehen, ohne sich übermäßig für das Ordensleben zu interessieren.
Viele Klöster sind wegen der Touristen mittlerweile regelmäßig ausgebucht. Andere leben bereits hauptsächlich von den Besuchern. Das Canisiuswerk gibt den “Urlaub im Kloster”-Führer heraus.
(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 04.10.2008)
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