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Radiosender sucht “göttlichsten Song”!

by schumacher on 7. April 2009

radio-bob

“Gott hat uns viel Gutes gegeben, vor allem gute Musik! Danke, Gott!” heißt es im Blog von “Radio Bob”. Der hessische Radiosender bietet eine Auswahlliste von sehr vielen Songs an, aus denen der Besucher der Seite einen auswählen kann.

“Wir suchen ab sofort den Song, der von Ihnen heilig gesprochen wird! Den göttlichsten Song seit Christi Geburt! An Ostern spielen wir die beliebtesten Songs bei BOB! Also jetzt abstimmen!”

Findet jemand, dass ein bestimmter Song in der Liste fehlt, kann er ihn in den Kommentaren nennen.

(via “Kulturgut“)

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E-Mail an Radiomoderator wegen Christen-Beleidigung

by schumacher on 20. Februar 2009

Der evangelische Pfarrer und Rundfunkjournalist Alexander W. Ebel gibt in seinem Weblog ein Beispiel dafür, wie man auf einen Radiobeitrag reagieren kann, der Christen bewusst beleidigte.

Ebel lauschte einer Radiosendung eines öffentlich-rechtlichen Senders, den Ebel bewusst nicht nennt, weil es ihm “um die Sache geht, und nicht darum, jemanden bloßzustellen”. Es ging um den katholischen Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson und dessen Absicht, “alles nochmals prüfen” und sich die historischen Beweise ansehen zu wollen, bevor er seine Äußerungen zum Holocaust zurücknehmen könne.

Der Moderator schloss diese Nachricht sinngemäß mit folgender Formulierung ab:

“Wer meint, dass es genug Beweise für die Auferstehung Jesu Christi gibt, sollte doch eigentlich keine Schwierigkeiten haben, Beweise für den Holocaust zu finden.”

Für den Pastor ist diese Aussage nachvollziehbarerweise in etwa gleichbedeutend mit

“Wer an die Auferstehung Christi glaubt, der ist genauso dämlich wie dieser Pius-Bischof und glaubt vermutlich auch genau dieselben dämlichen Dinge.”

Ebel schrieb dem Moderator daraufhin eine E-Mail, auf die dieser auch antwortete. Interessanterweise geht aus seinen Worten hervor, dass er von der Hörer-Reaktion nicht überrascht war; seine Äußerung sei sogar gezielt und kalkuliert gewesen. Allerdings hätte er “damit gerechnet, dass Sie von der katholischen Kirche käme”.

Ebel antwortet darauf:

Sie sind überrascht, eine Reaktion von evangelischer Seite bekommen zu haben. Wie sehr “durchdacht” haben Sie denn das Thema, wenn Ihnen nicht einmal bewusst geworden ist, dass die Auferstehung Christi ein allgemein christlicher Glaubensinhalt ist und sich nicht nur auf die römisch-katholische Konfession beschränkt?

Die vollständige E-Mail-Konversation der beiden hier.

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Im Taxi missioniert

by anna on 19. November 2008

Chunyang Lin)

(Foto: Chunyang Lin)

Viele der Fahrgäste werden zunächst gar nicht wissen, wie ihnen geschieht, wenn sie von den Mitgliedern des “Missionarischen Taxi-Clubs” in Südkorea während der Fahrt mit christlichen Radioprogrammen beschallt werden. Rund 450 Menschen engagieren sich in dem Verein, darunter zahlreiche Fahrer, aus deren Radios christliche Musik- und Wortbeiträge erklingen, etwa von der Radiomission “Far East Broadcasting Company”. Neben ihrer Missionstätigkeit treffen sich die Christen wöchentlich zur geistlichen Auferbauung.

Laut “Kath.net” zählen Südkoreaner zu den aktivsten Missionaren weltweit. Etwa 17.000 Mitarbeiter seien in 173 Ländern in Mission und Diakonie tätig. Damit stehen die asiatischen Christen an zweiter Stelle hinter den amerikanischen. Wir meinen: Zeit für Deutschland aufzuholen. Beim nächsten Abendessen mit Freunden einfach mal Crosschannel, ERF oder eine andere christliche Radiostation aufdrehen und schauen, was passiert, vielleicht bekehrt sich ja einer gleich im heimischen Wohnzimmer. In Südkorea jedenfalls scheint die Radiomission erfolgreich zu sein: “Kath.net” zufolge berichtet die internationale Radiomission mit Sitz in La Mirada im US-Bundesstaat Kalifornien von zahlreichen Fahrgästen, die durch das Programm Anstöße zum Glauben erhalten hätten.

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