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USA

Mormonen und Pfingstler haben Zulauf

by anna on 25. Februar 2009

Den amerikanischen Kirchen geht es nicht anders als den deutschen. Sie schrumpfen. Wie im “Jahrbuch amerikanischer und kanadischer Kirchen für 2009 zu lesen ist, verzeichnen nur 4 der 25 größten Kirchen jenseits des großen Teichs in 2008 einen Mitgliederanstieg: Die Mormonen (5,9 Millionen Mitglieder, Zunahme um 1,6 Prozent), die pfingstkirchlich orientierten “Assemblies of God” (2,9 Millionen, Zunahme um 1,0 Prozent), die Zeugen Jehovas (1,1 Million, Zunahme um 2,1 Prozent) und die evangelikale “Church of God of Cleveland” (eine Million, Zunahme um 2,0 Prozent).

Von 2007 bis 2008 haben erstmals seit vielen Jahren auch die zwei größten Kirchen – die römisch-katholische und der Südliche Baptistenverband – sinkende Mitgliederzahlen vermeldet. Die katholische Kirche bleibt jedoch mit 67,1 Millionen Mitgliedern die mit Abstand größte US-Kirche, der Südliche Baptistenverband liegt mit 16,3 Millionen auf Rang zwei. Es folgen die Methodisten und die Mormonen.

Den stärksten Mitgliedsverlust, so schreibt das Nachrichtenportal “Unsere Kirche”  hat die “Vereinigte Kirche Christi” erfahren. Ihr gehörte einst auch US-Präsident Barack Obama an.

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Obamanie vorerst vorbei – auch im TV

by schumacher on 1. Dezember 2008

Der Wahlkampf-Marathon ist vorbei. Auch im Fernsehen. Nachdem die TV-Zuschauer in den USA monatelang vor allem die harte Kost der Berichterstattung über die Landespolitik und den erbitterten Wahlkampf verfolgt haben, verlangen sie nun vor allem nach leichter Unterhaltungskost. Das zeigen laut “Pressetext” die amerikanischen Einschaltquoten.

Die Nachrichtensender hatten während der diesjährigen Präsidentschaftswahlen bis zu doppelt so viele Zuschauer wie bei der Wahl vor vier Jahren. Eigentlich hatten die Sender gehofft, das Publikum bei sich halten zu können. Fehlanzeige.

In den vergangenen zwei Wochen blieben die öffentlichen US-Sender zur Primetime um 4,7 Prozent hinter den Quoten des Vorjahres, wie das Wall Street Journal berichtet. Populäre kommerzielle TV-Stationen hingegen erlebten in derselben Zeitperiode ein Zuschauerwachstum. So verzeichnete CBS mit Serien wie “CSI: NY” und “How I Met Your Mother” ein Plus von 2,7 Prozent. Fox profitierte von einem Special der Actionserie “24″. Gleichzeitig mussten die zuvor noch so gefragten News-Kanäle – CNN, Fox News und MSNBC – einen Zuschauerschwund um mehr als ein Viertel gegenüber dem Vormonat hinnehmen.

“Die Wahlen sind für den Bereich Politik so etwas wie der Super Bowl. Man kann nicht erwarten, dass sich ein so hohes Interesse fortsetzt”, meint Jack Wakshlag, Chief Research Officer bei Turner Broadcasting.

Allerdings haben manche Kabel-Nachrichtensender von den spannenden Wahlen auf lange Sicht auch etwas profitiert: CNN und MSNBC zum Beispiel konnten im Zeitraum von Januar bis einschließlich September die Zuschauerzahlen der 25- bis 54-Jährigen verdoppeln.

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Mit dem Bibel-Bus durch die USA

by schumacher on 2. Oktober 2008

Anlässlich der Veröffentlichung der Bibel-Ausgabe “New International Version” (NIV) vor 30 Jahren fährt derzeit ein Truck quer durch die USA.

Die NIV ist mit 300 Millionen Ausgaben angeblich die meist verkaufte Bibel in den USA. Der Verlag “Zondervan” hat aus diesem Grund die Aktion “Bible Across America” gestartet. Ein Team aus vier Personen fährt durch Amerika und stoppt in 90 Städten, bei Kirchen, Universitäten und Läden.

Sie laden die Menschen dazu ein, an einer handschriftlichen Bibel mitzuarbeiten.

Mehr dazu bei “USA Today“.

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Til Schweiger vergleicht Christen mit Al-Qaida

by schumacher on 15. September 2008

Til Schweiger, Schauspieler, Regisseur und Produzent mischt sich in die Politik ein. In die amerikanische. Die potentiellen Wähler des Präsidentschaftskandidaten John McCain, die “religiöse Rechte”, verglich er mit dem Terror-Netzwerk “Al-Qaida”.

“Die religiöse Rechte im Mittleren Westen ist genauso verbohrt. Und die bestimmen die Partei”, sagte Schweiger am Donnerstag bei einem Pressetermin in Berlin, bei dem es eigentlich um seinen neuen Film “Männerherzen” ging. “Eigentlich” sei McCain ja kein schlechter. Seine Wähler aber seien total “verbohrt”, will der Schauspieler ausgemacht haben.

“Die republikanische Partei wird gewählt im Mittleren Westen von Fanatikern, die ich auf die selbe Stufe stelle wie Al Qaeda”, so der 44-Jährige.

(via Netzeitung)

update:
Laut “Berliner Morgenpost” hat sich Til Schweiger inzwischen für den Vergleich entschuldigt. “Ich bin kein Politiker”, stellte er fest, “und wollte die Gründe dafür nennen, warum ich in den USA nicht die Republikaner wählen würde”, sagte der Schauspieler der “Bild”-Zeitung.

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